Inflation erreicht 3,0 Prozent: Saarländer zahlen deutlich mehr für Heizöl und Kraftstoff

Die Lebenshaltungskosten im Saarland sind im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,0 Prozent gestiegen. Das teilte das Statistische Amt des Saarlandes mit. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 1,8 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sich die Preise um 1,4 Prozent. Der Verbraucherpreisindex erreichte einen Stand von 124,2 (Basisjahr 2020 = 100).

Als Hauptgründe für den deutlichen Preisanstieg nannte die Behörde die hohen Kraftstoffpreise sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten.

Bei den Energiepreisen zeigten sich unterschiedliche Entwicklungen. Während die Kosten für Haushaltsenergie insgesamt um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr sanken, verzeichneten einzelne Energieträger deutliche Preisschwankungen. Strom wurde um 4,3 Prozent günstiger, Erdgas verbilligte sich um 4,2 Prozent und Fernwärme kostete 2,9 Prozent weniger. Dagegen explodierte der Heizölpreis förmlich mit einem Anstieg von 45,4 Prozent. Auch Brennholz, Holzpellets und vergleichbare Brennstoffe verteuerten sich um 10,1 Prozent.

An den Tankstellen mussten die Saarländer tief in die Tasche greifen: Die Kraftstoffpreise stiegen im Vergleich zum März 2025 um 21,0 Prozent. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energiepreise hätte die Inflationsrate bei 2,3 Prozent gelegen.

Bei den Nahrungsmitteln fiel der Preisanstieg mit durchschnittlich 2,4 Prozent moderater aus als die Gesamtinflation. Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 4,7 Prozent, Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte um 2,7 Prozent. Erfreulich für Verbraucher: Molkereiprodukte und Eier wurden um 1,3 Prozent günstiger, Speisefette und Speiseöle sogar um 15,3 Prozent.

Bekleidung und Schuhe kosteten 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Dienstleistungsbereich mussten Gäste in Restaurants und Hotels tiefer in die Tasche greifen: Gaststättendienstleistungen verteuerten sich um 3,1 Prozent, Übernachtungen um 3,2 Prozent. Die Preise für Speisen und Getränke in Restaurants und Gaststätten stiegen um 3,2 Prozent.

Die genannten Zahlen sind vorläufige Berechnungen. Die endgültigen Ergebnisse veröffentlicht das Statistische Amt im Statistischen Bericht MI2 auf seiner Internetseite.

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