Große Anerkennung

Gerhard Weiand mit Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet

Innenminister Klaus Bouillon überreichte Gerhard Weiand die Bundesverdienstmedaille. Foto: Eva Bernhard

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon überreichte dem Winterbacher Ortsvorsteher Gerhard Weiand am vergangenen Mittwoch die Bundesverdienstmedaille als Anerkennung für sein Wirken und Handeln als Kommunalpolitiker und Schreiner.

Die Auszeichnung wird an Bürgerinnen und Bürger verteilt, die sich weit über das gewöhnliche Maß hinaus für andere Menschen und das Gemeinwohl eingesetzt haben. Weiand, der sich seit 1994 als Ortsvorsteher um die Weiterentwicklung seines Ortes bemüht, sei einer dieser Menschen, betont Bouillon bei seiner Rede und bezieht sich auf das Sprichwort: „Viele Leute an vielen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern“. Weiand habe zwar nicht die ganze Welt verändert, „aber die kleine Welt in Winterbach und in St. Wendel hat er mitgestaltet“.

Der 66-jährige hat sich bereits früh kommunalpolitisch engagiert. 1974 wurde er Vorsitzender des JU-Ortsverbands Winterbach, ist seitdem Mitglied der CDU, war von 1984 bis 1989 Mitglied des Ortsrates. Seit 1989 ist er ununterbrochen Mitglied des Stadtrats und seit fast sieben Jahren Beigeordneter der Stadt St. Wendel. Neben seinem ehrenamtlichen Einsatz als Ortvorsteher seit über einem viertel Jahrhundert, ist er auch Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Winterbacher Vereine und selbst Mitglied in zahlreichen örtlichen Vereinen.

Aber nicht nur kommunalpolitisch hat sich Weiand engagiert. Der gelernte Schreinermeister hat sich auch über viele Jahre hinweg als Ausbilder und im Prüfungsausschuss eingesetzt. Dabei habe er zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen und zur Profilierung des saarländischen Schreinerhandwerks beigetragen, so Bouillon.

Sowohl Landrat Udo Recktenwald als auch Bürgermeister Peter Klär betonten bei ihren Wortbeiträgen die Zuverlässigkeit und Verbissenheit, die Weiand ausmache. „Ohne dich würde in St. Wendel und vor allem in Winterbach einiges anders aussehen“. Viele Projekte seien ohne seine Hartnäckigkeit nicht möglich gewesen.

Weiand selbst zeigte sich sichtlich erfreut über die Auszeichnung und Anerkennung, betonte aber die Notwenigkeit eines starken Rückhalts und Unterstützung aus der Familie, die er von seiner Frau Martina und Tochter Daniela erhalte.

Auch die Vorschulkinder des Winterbacher Kindergartens gratulierten dem Ortsvorsteher für die Auszeichnung und dankten ihm für sein Engagement. Als Geschenk überreichten sie ihm und seiner Frau einen Apfelbaum. Die Kinder dürfen sich zur Feier des Tages auf ein gemeinsam Eis mit Weiand freuen. Foto: Eva Bernhard
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