Freisen: Missbrauchsverdacht gegen Ex-Pfarrer erhärtet sich

Gegen den ehemaligen Pfarrer von Freisen, der sich im Ruhestand befindet, sind im Mai 2016 Missbrauchsvorwürfe laut geworden (wir berichteten).

Jetzt haben sich die Vorwürfe gehen den Geistlichen erhärtet. Dazu erklärte das Bistum Trier folgendes:

„Das Bistum Trier hat die kirchenrechtliche Voruntersuchung gegen den früheren Pfarrer von Freisen wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs Minderjähriger abgeschlossen. In der Voruntersuchung hat sich der Verdacht gegen den heute im Ruhestand lebenden Geistlichen in mehreren Fällen erhärtet. Gemäß den kirchenrechtlichen Bestimmungen und den Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz (Nr. 34) hat Bischof Dr. Stephan Ackermann den Untersuchungsbericht mit einem Votum auf Eröffnung eines kirchlichen Strafverfahrens dem Vatikan zugeleitet. Die dortige Glaubenskongregation wird nun über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Verantwortlichen, Gremien und die Gläubigen in der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen sind am vergangenen Wochenende über den Abschluss der Voruntersuchung unterrichtet worden. Dem Priester bleibt auch weiterhin die öffentliche Ausübung des priesterlichen Dienstes untersagt.“

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