Feuerwehr Nonnweiler: 100 Einsätze im „Corona-Jahr“ 2020

Foto:Manfred Koch

Durch die Corona-Pandemie wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren vor besondere Herausforderungen gestellt. So paradox es klingen mag: der Ausbildungs- und Übungsbetrieb musste zu einem erheblichen Teil eingeschränkt, in den Corona-Hochphasen sogar gänzlich eingestellt werden, um die Einsatzbereitschaft nicht durch infektionsbedingte Personalausfälle zu gefährden.

Auch die Jugendfeuerwehrgruppen konnten ihren Aktivitäten nur vorübergehend außerhalb der Hochphasen nachgehen.

Aber das Einsatzgeschehen macht bekanntlich nicht vor oder wegen Corona halt. 



Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus den acht Löschbezirken der Freiwilligen Feuerwehr Nonnweiler mussten im vergangenen Jahr zu nicht weniger als 100 Einsätzen ausrücken. Neben diversen sonstigen Einsätzen waren 28 Brände und 48 Technische Hilfeleistungen abzuarbeiten.  

Extrem gefordert war man zwischen Weihnachten und Neujahr. Hier sind insbesondere zwei Großbrände in Braunshausen hervorzuheben: ein Wohnhausbrand am ersten Weihnachtsfeiertag sowie der Brand im Obergeschoss eines unbewohnten Hauses drei Tage danach.

Es gibt aber auch Positives zu berichten: unter äußerst schwierigen Bedingungen konnte im Oktober der 75 Stunden umfassende Lehrgang „Truppmann Teil I“ mit 27 Teilnehmern erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

Aktuell gehören der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Nonnweiler 271 Aktive an. Die acht Jugendfeuerwehrgruppen zählen insgesamt 71 Mädchen und Jungen. Die Altersabteilung hat 58 Mitglieder.

Der Fuhrpark besteht aus 20 Fahrzeugen und vier Anhängern.

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