Am Sonntagabend kam es gegen 17:30 Uhr am Bostalsee zu einem dramatischen Rettungseinsatz. Zwei junge Frauen gerieten in Lebensgefahr, nachdem sie außerhalb des bewachten Badebereichs ins Wasser fielen. Die beiden Jugendlichen rutschten an der Uferkante aus und stürzten voll bekleidet ins Wasser. Da sie nicht schwimmen konnten, drohten sie zu ertrinken.
Rettungsschwimmer der DLRG beobachteten das Geschehen von der Hauptwache am Tretbootverleih aus und reagierten umgehend. Durch schnelles Eingreifen konnten beide Personen rechtzeitig ans Ufer gebracht werden.
Philipp Scherer, stellvertretender Einsatzleiter der DLRG Saar und Beauftragter für den stationären Wasserrettungsdienst, mahnt: „Nicht alle Stellen der Seen sind von den Wachtürmen aus einsehbar. Wer sich in ungesicherte Bereiche begibt, riskiert, im Ernstfall nicht rechtzeitig gesehen zu werden.“
Der Vorfall war nicht der einzige Einsatz an diesem Wochenende: Neben mehreren medizinischen Notfällen am Bostalsee wurde auch am Stausee Losheim Hilfe geleistet. Die DLRG unterstreicht die Bedeutung ihrer Arbeit – allein im Jahr 2024 retteten sie bei 149 Einsätzen 216 Menschen aus Wassernot, darunter vier in lebensgefährlichen Situationen.
Zusätzlich zu den hauptamtlichen Kräften sichern die Ehrenamtlichen der DLRG den Badebetrieb an Wochenenden und während der Sommerferien – ein Einsatz, der angesichts solcher Ereignisse nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.





