Der Marpinger Schulweihnachtsbaum ist ein Gemeinschaftswerk von 6.-Klässlern und angehenden Abiturienten

Bild: Markus Mörsdorf/Schule

Alle Jahre wieder schmückt ein Christbaum die Aula der Gemeinschaftsschule Marpingen – Und auch in diesem Jahr ist das nicht anders. Das Besondere am Marpinger Schul-Weihnachtsbaum ist allerdings, dass das Schlagen, Aufstellen und Schmücken eine Gemeinschaftsaktion der ganz Kleinen und ganz Großen der Schule darstellt. 



Unter der Aufsicht des Klassenlehrers Georg Wilhelm machten sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c – gut eingepackt und mit dem nötigen Werkzeug versehen – Anfang Dezember auf den Weg zu einem privaten Waldstück in der Aehlenbach, um dort eine von der Besitzerin Elly Schuh zur Verfügung gestellte Fichte eigenhändig zu schlagen. Diese wurde dann – klima- und umweltfreundlich zu Fuß – stolz durch den Ort zur Marpinger Schule transportiert, wobei sich Lucy Becker, Emma Recktenwald, Emma Klos und Leonie Müller zwischendurch abwechseln mussten, waren doch 1,5 km mit der sperrigen Ladung zu bewältigen. In der Schule übergaben die Sechstklässler das Bäumchen in die Obhut ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler der Abiturklassen, die – wie in jedem Jahr – dann die Aufgabe übernahmen, aus der grünen Fichte einen bunten, funkelnden und strahlenden Lichtblick zu zaubern. Für Samira Schuh und Alina Jener war das ein etwas wehmütiger Moment: Neun Jahre lang hat sie der Marpinger Schul-Weihnachtsbaum in der Adventszeit begleitet und nun wird dieser ihr letzter sein. Dass sie sich daher besondere Mühe gaben, verstand sich von selbst.



Bereits seit vielen Jahren wird die schöne Tradition an der Gemeinschaftsschule Marpingen gepflegt und bringt Weihnachtsglanz und ein Stück Geborgenheit in die Schule hinein. Gerade im Corona-Jahr 2020 wollte niemand diesen Blickpunkt in der Schulaula missen. 

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