Am 04.09. ereignete sich am Angushof Boßert in Asweiler eine ganz besondere Geschichte.
Familie Boßert wurde von einem jungen Fahrradfahrer alarmiert, der auf der Weide eine Kuh gesehen habe, die zwar in den Wehen läge, aber auf ihn einen „komischen“ Eindruck mache. Kurzerhand begleitete ihn Frau Boßert zur Weide und versicherte ihm und zwei weiteren Fahrradfahrern (eine junge Dame und ein Herr), dass bei einer Geburt in der Regel nicht eingegriffen werde, um Unruhe und Stress zu vermeiden, da die Tiere Körperkontakt nicht gewohnt seien.
Frau Boßert bedankte sich bei den Dreien für die Aufmerksamkeit und versprach, das Kalb, sollte es ein weibliches Tier werden, auf Wunsch des Herrn, Laura zu nennen, bevor sie sich in Richtung Wolfersweiler wieder auf den Weg machten.
Kurz darauf wurde aber schnell klar, bei der Geburt war wirklich etwas „komisch“: Das Kalb kam mit den Hinterfüßen zuerst.
Dank schnellen Handelns konnten die Eheleute Boßert die Kuh bei der Geburt unterstützen und somit dafür sorgen, dass Mutter und Sohn, der dann Lauris genannt wurde, wohlauf und bei bester Gesundheit waren.
Nun sucht die Familie Boßert nach den drei Radfahrern, die mit ihren aufmerksamen Blicken und ihrem Handeln das Leben des kleinen Lauris gerettet haben.
Bei Hinweisen könnt ihr euch gerne bei uns (redaktion@wndn.de) oder direkt beim Angushof Boßert in Asweiler melden.




