Rassegeflügelzuchtverein Winterbach bestätigt Vorstand und blickt auf schwieriges Jahr zurück

Foto: Günter Müller Daniela Weiand mit ihrem Zuchthahn der Rasse Barnevelder

Der Rassegeflügelzuchtverein „Phönix“ Winterbach hat seine bisherige Führungsspitze im Amt bestätigt. Bei der Jahresversammlung sprachen die Mitglieder Daniela Weiand einstimmig ihr Vertrauen aus, sodass sie weiterhin den Vorsitz des Vereins innehat. Die Wiedergewählte betonte die Bandbreite der Vereinsarbeit: „Wir haben einen vielfältigen Aufgabenbereich zu bewältigen.“ Der Verein betreue nicht nur Züchter von Groß- und Wassergeflügel sowie Rassehühnern und Zwerghühnern, sondern auch Liebhaber von Park- und Ziergeflügel.

Das Vereinsgelände im Bruchwäldchen erstreckt sich über mehr als 20.000 Quadratmeter und umfasst eine Weiheranlage sowie mehrere Volieren. Die engagierten Vereinsmitglieder investieren zahlreiche Arbeitsstunden in die Pflege dieser Anlage, die Weiand als „kleines Paradies“ bezeichnete. Dennoch würde sich die Vorsitzende über zusätzliche Unterstützung freuen. Am Dorfrand gelegen, bietet der von Grün umgebene Weiher Lebensraum für Gänse und Enten. Familien mit kleinen Kindern nutzen die Möglichkeit, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten und zu füttern. Spaziergänger können im Vereinshaus einkehren, das zu festgelegten Zeiten öffnet.

Das vergangene Vereinsjahr stand im Zeichen einer großen Enttäuschung. Die für 2023 geplante Geflügel-Landesschau musste kurzfristig abgesagt werden. Die Züchter hatten monatelang auf diese Veranstaltung hingearbeitet, um ihre Tiere in verschiedensten Rassen und Farbvarianten zu präsentieren. Auch die Nachwuchszüchter aus dem Saarland hatten sich auf die Bewertung ihrer Zuchterfolge gefreut. Drei Wochen vor dem geplanten Ausstellungsbeginn erreichte den Verein jedoch die Hiobsbotschaft: Die Vogelgrippe hatte das Saarland erreicht. Die hochansteckende Tierseuche, die bei vielen Vogelarten schnell zum Tod führt, machte eine Durchführung der Schau unmöglich. Die Behörden ordneten stattdessen eine Stallpflicht für das Geflügel an.

Trotz dieser Rückschläge blieb der Verein aktiv. In zwölf Vorstandssitzungen koordinierten die Verantwortlichen verschiedene Projekte. So erneuerten sie die Holzkonstruktion am Vorbau der Vereinshütte vollständig, ersetzten die Holzbänke am Weiher und brachten die Elektroinstallation der Hütte auf den aktuellen technischen Stand. Die Weiheranlage erhielt neue gefiederte Bewohner: Pommerngänse und ein Laufentenpaar sind kürzlich eingezogen. In naher Zukunft soll zudem ein Amherst-Fasanenpaar die Volieren bereichern.

Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Jagdpächtern habe sich bewährt, berichtete die Vorsitzende. Diese besuchen die Anlage regelmäßig und packen bei verschiedenen Aufgaben mit an. Großen Zuspruch findet der monatliche „Gefiederte Freitag“, bei dem verschiedene kulinarische Spezialitäten serviert werden. Für die kommenden Monate plant der Verein mehrere öffentliche Auftritte: einen Stand beim Bauern- und Handwerkermarkt in St. Wendel, eine Beteiligung an der Weinwanderung der Interessengemeinschaft Winterbacher Vereine sowie eine Präsenz beim Naturerlebnistag an der Bosener Mühle. Zudem arbeiten die Verantwortlichen an einem kleinen Weihnachtsmarkt mit Verkaufsständen auf dem Vereinsgelände.

Die Vorsitzende dankte besonders Detlef Hans, der nach langen Jahren nicht mehr als Kassenwart kandidierte. Er werde sich jedoch weiterhin um die tägliche Versorgung der Tiere in der Phönixanlage kümmern. Bei den Vorstandswahlen gab es neben der Bestätigung von Daniela Weiand als Vorsitzende folgende Ergebnisse: Nico Gisch wurde als stellvertretender Vorsitzender gewählt, Christian Gisch übernahm das Amt des Kassierers und Elke Schön fungiert weiterhin als Schriftführerin.

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