DRK appelliert nach Notruf-Erfolg: Aus spontaner Hilfe soll Routine werden

Das Deutsche Rote Kreuz hat für Februar mehrere Blutspendetermine im Landkreis St. Wendel angekündigt. Nach dem erfolgreichen Spendenaufruf der vergangenen Wochen, bei dem die kritisch leeren Blutkonserven wieder aufgefüllt werden konnten, soll nun eine dauerhafte Spendenbereitschaft etabliert werden.

Am 2. Februar finden gleich zwei Termine statt: Von 17 bis 20 Uhr können Spender in der Mehrzweckhalle Wolfersweiler (Ernst-Heinz-Straße) in Nohfelden sowie im Schützenhaus Güdesweiler (Zum Pilgerweg 2) in Oberthal ihr Blut spenden. Die Winterbacher Mehrzweckhalle (Im Schuleck) öffnet am 5. Februar ebenfalls von 17 bis 20 Uhr ihre Türen für Blutspender.

Am 9. Februar stehen zwei weitere Möglichkeiten zur Verfügung: In der Gemeinschaftsschule Freisen (Schulstraße 43) wird von 17 bis 20 Uhr Blut abgenommen, während der Saalbau in St. Wendel (Balduinstraße 49) bereits ab 16 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet ist. Den Abschluss der Februartermine bilden am 10. Februar das Kulturzentrum Niederkirchen (Im Bremmer) und das Dorfgemeinschaftshaus Gronig (Schulstraße), beide jeweils von 17 bis 20 Uhr.

„Wir danken allen, die dem Notruf gefolgt sind und kurzfristig Blut gespendet haben. Diese Solidarität war wichtig“, betont Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes West. „Jetzt gilt es, einen Knoten ins Taschentuch zu machen: Planen Sie Ihre nächste Blutspende fest ein und kommen Sie wieder – Ihre Spende kann Leben retten.“

Die Karnevalszeit und die anhaltende Krankheitswelle stellen das Blutspendewesen vor besondere Herausforderungen. Das DRK appelliert daher an die Bevölkerung, aus der spontanen Hilfsbereitschaft eine verlässliche Spendenroutine zu entwickeln. Nur durch regelmäßige Blutspenden könne die Versorgung schwerkranker Patienten dauerhaft gesichert werden.

Blutspenden können alle gesunden Personen ab 18 Jahren. Eine Altersobergrenze gibt es nicht mehr. Spender sollten vor der Blutabnahme ausreichend trinken und etwas essen. Mitzubringen ist ein Personalausweis oder Führerschein. Für den gesamten Vorgang sollte etwa eine Stunde eingeplant werden, wobei die eigentliche Blutentnahme nur fünf bis zehn Minuten dauert. Nach der Spende ist eine zehnminütige Ruhepause vorgesehen. Abschließend bietet das Rote Kreuz einen Imbiss oder ein Lunchpaket an.

Terminreservierungen sind online unter www.blutspende.jetzt oder telefonisch über die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 möglich. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen rund um das Thema Blutspende.

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