Die Präsentation der Polizeilichen Verkehrsunfallstatistik (PVS) für das Jahr 2023 fand am Freitag, dem 15. März 2024, statt. Innenminister Reinhold Jost stellte gemeinsam mit weiteren Vertretern die Ergebnisse vor.
Im vergangenen Jahr ereigneten sich insgesamt 33.107 Verkehrsunfälle im Saarland, was im Vergleich zu 2022 einem Anstieg entspricht. Dabei gab es 34 Todesopfer, vier mehr als im Vorjahr, jedoch weniger Schwerverletzte. Die Hauptursache für Unfälle mit Personenschaden außerhalb geschlossener Ortschaften war nicht angepasste Geschwindigkeit, während die Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes bei allen Unfällen mit Personenschaden am häufigsten vorkam.
Besonders tragisch waren die Unfälle unter Beteiligung junger Verkehrsteilnehmer und von Kraftrad-Nutzenden. Die Anzahl an Verkehrsunfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen ging leicht zurück, dennoch gab es zwei tödliche Unfälle mit E-Scootern.
Die Landespolizeivizepräsidentin Natalie Grandjean betonte die Bedeutung rücksichtsvollen Verhaltens im Straßenverkehr und appellierte an alle Verkehrsteilnehmer, sich defensiv zu verhalten und Sicherheitssysteme zu nutzen.
Hier sind die wichtigsten Daten im Überblick:
- Verkehrsunfälle gesamt: 33.107
- Verkehrsunfälle mit Personenschaden: 3.458
- Verunglückte gesamt: 4.339
- Tödlich verunglückt: 34
- Schwerverletzte: 635
- Leichtverletzte: 3.670
Im Vergleich zu 2022 gab es einen Anstieg von 5,7% bei den Verkehrsunfällen insgesamt und einen Rückgang von 1,1% bei den Unfällen mit Personenschaden. Im Vergleich zu 2019 unterschritten einige Teilbereiche das Vor-Pandemie-Niveau, während die Entwicklung auf Bundesebene einen leichten Anstieg verzeichnete.



