Die Aufräumarbeiten dauern an

Tornado in Asweiler: Jost, Lang und Recktenwald danken den Einsatzkräften

Foto: Lukas Becker, Feuerwehr

Gestern Abend, den 11.07.2023, hat ein Tornado in Asweiler für Schäden an insgesamt 50 Gebäuden gesorgt. Einige Gebäude erlitten geringfügige Schäden und Beschädigungen durch herumfliegende Teile, andere traf es schlimmer. Ein Wohnhaus verlor durch die Windhose das komplette Dach. Dass es sich bei dem Unwetter wirklich um einen Tornado gehandelt hat, wurde nun bestätigt.

Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte der Löschbezirke Asweiler/Eitzweiler, Freisen, Haupersweiler, Oberkirchen, St. Wendel – Kernstadt (DLK), Bosen-Eckelhausen (DLK), THW Nohfelden, THW Freisen sowie Einheiten des Katastrophenschutzes Landkreis St. Wendel im Einsatz. Die Verpflegung wurde durch den Verpflegungszug des Landkreises St. Wendel sichergestellt, bestehend aus Einsatzkräften des DRK und der Malteser.

„Bei dem Unwetter in Asweiler sind am frühen Abend glücklicherweise keine Menschen verletzt worden. Das Schadensbild hatte Schlimmeres befürchten lassen“, sagte Innenminister Reinhold Jost gestern. „Ich weiß sehr zu schätzen, was die Einsatzkräfte geleistet haben. Und mir ist bewusst, wie viel Anstrengung und Stress mit solchen Einsätzen verbunden ist. Ich danke den Einsatzkräften für ihren gleichermaßen besonnenen wie professionellen Einsatz vor Ort“, so Jost weiter.

Die Einsatzkräfte hatten in Asweiler über 40 Einsatzstellen zu bewältigen. Die betroffene Bevölkerung wurde im Dorfgemeinschaftshaus versorgt. Staatssekretär Torsten Lang, der sich noch gestern Abend einen persönlichen Eindruck von der Lage und dem Einsatz gemacht hat, zeigt sich positiv gestimmt über die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort und die perfekt organisierte Versorgung der Betroffenen durch den Landkreis Sankt Wendel.

„Dass alles so reibungslos geklappt hat, verdanken wir vor allem dem Engagement und der akribischen Vorbereitung der Einsatzkräfte. Diszipliniert und perfekt abgestimmt haben Feuerwehr, Katastrophenschutz und Polizei die schwierige Lage schnell in Angriff genommen und die Betroffenen vor Ort versorgt, die Gefahrenstellen gesichert und die Verkehrswege freigeräumt. Ich danke allen Einsatzkräften für ihren beherzten Einsatz“, lobt Torsten Lang die Einsatzkräfte im St. Wendeler Land.

Landrat Udo Recktenwald betrachtet das Unwetterereignis auf seiner Facebook-Seite rückblickend und ruft dabei die Bilder des Tonados, der letztes Jahr in Urexweiler für große Schäden gesorgt hatte, in unsere Köpfe zurück:

„Und wieder zog eine Windhose durch die Region. Diesmal deckte der Sturm innerhalb weniger Minuten im Freisener Gemeindebezirk Asweiler Dächer komplett ab, knickte Bäume um und hinterließ beträchtliche Schäden – zum Glück keine Personenschäden. Niemand wurde verletzt. Wie im November in Urexweiler. Auch umliegend tobte ein heftiges Gewitter mit Unwetterpotenzial.

Mit Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer, Kreisbrandmeister Frank Feid und Landesbrandinspekteur Timo Meyer machte ich mir ein Bild vor Ort, sprach mit betroffenen Bürgern und Einsatzkräften. Mit dabei Staatssekretär, Bürgermeister und Ortsvorsteher.

Großer Dank an die zahlreichen Einsatzkräfte der Feuerwehren unter der Einsatzleitung von Andreas Reisdorf, dem THW, der Polizei, dem Verpflegungsteam von DRK und Maltesern, Notfallseelsorge sowie dem Katastrophenschutz des Landkreises mit Fahrzeugen und Infrastruktur aus dem nahen Katastrophenschutzzentrum. Auf euch ist Verlass! Gute Arbeit Hand in Hand. Danke auch meinen Mitarbeitern vor Ort: Dirk Schäfer, Frank Feid und Heiko Schneider, Lukas Becker, Dezernent Uwe Luther und Thomas Lauer von der UBA.“

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