Alle können Energie einsparen

Landrat Udo Recktenwald: „Energiesparen ist das Gebot der Stunde“

Steckdose mit zwei eingesteckten Stromsteckern
(Symbolbild)

Energiesparen sei das Gebot der Stunde. Nicht nur der Klimawandel mahne dazu. Auch Lieferengpässe, insbesondere ausgelöst durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, rücken das Thema in den Mittelpunkt. „Diese einschneidenden, existentiellen Herausforderungen betreffen uns alle. Nicht nur unseren Geldbeutel. Wir alle sind gefragt, unseren Energieverbrauch zu überdenken. Jeder kann etwas tun“, ist Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel, überzeugt.

Daher werde auch die Landkreisverwaltung noch aktiver. „Mit einfachen Verhaltensmaßnahmen können wir beispielsweise in unseren Gebäuden – dazu zählen auch unsere weiterführenden Schulen – Energie einsparen. Tipps, die auch alle Bürgerinnen und Bürger anwenden können“, sagt Recktenwald.

So liege eine angenehme Temperatur in geschlossenen Räumen bei 20 bis 22 Grad. Werde die Raumtemperatur um ein Grad gesenkt, können bis zu 6 Prozent Heizenergie eingespart werden. Programmierbare Heizthermostate helfen ebenso, die Heizzeiten anzupassen. Auch das richtige Lüften – kurzes Stoßlüften, sodass der Raum nicht auskühlt – helfe. Geräte, die nicht gebraucht werden, müssen nicht im Stand-By-Modus sein, Licht muss nicht überall brennen, Türen müssen nicht überall geöffnet sein. Das spare Strom und Wärme.

Recktenwald: „In unseren Überlegungen spielen drei Ebenen eine Rolle: Die erste sind die Gebäudenutzer. Durch bewusstes Verhalten können mit einfachen Tipps Alle Energie einsparen. Die zweite sind die Gebäudeeigentümer: Heizungswartung und Heizungseinstellungen, können Energievergeudung vermindern. Wie wir es etwa in unseren Gebäuden machen. Die dritte Ebene ist die der politischen Entscheider: Wir müssen den Ausbau erneuerbarer Energien forcieren, Energieeffizienzmaßnahmen, etwa Wärmedämmung, verstärkt umsetzen. Und wir müssen unabhängiger werden von fossiler und importierter Energie, die dezentrale und regionale Energieversorgung, etwa Nahwärmenetze, ausbauen, einen ausgewogenen Energiemix, also die Kombination verschiedener Energiequellen, anstreben. Das sind die Herausforderungen, die wir bewältigen müssen. Und dies geht nur, wenn alle mitmachen.“

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