Grammophonlesung bringt vergessene Autorinnen der Weimarer Republik nach St. Wendel

Jo van Nelsen, Foto: Katrin Schander (Farbeundschwarzweiss.de)

Am Dienstag, 22. September, gastiert der Chansonnier und Schauspieler Jo van Nelsen mit seiner Grammophonlesung „Bubikopf und Bleistift – Autorinnen der Weimarer Republik“ im Museum St. Wendel. Ab 19 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Abend, der Literatur, Musik und historische Illustrationen miteinander verbindet und den Lebenswelten von Frauen in der Weimarer Republik nachspürt.

Auf seinem roten Koffergrammophon spielt van Nelsen originale Schellackaufnahmen von Künstlerinnen wie Claire Waldoff, Marlene Dietrich und Hilde Hildebrandt ab. Dazu trägt er Texte von Autorinnen wie Lili Grün, Hermynia zur Mühlen und Maria Leitner vor – von schillernden Großstadtgeschichten bis hin zu melancholischen Einblicken in das damalige Leben.

Jo van Nelsen ist seit 1989 als Chansonnier, Schauspieler, Sprecher, Moderator und Regisseur tätig und tourt seit 2014 mit seinen Grammophon-Lesungen durch die Republik. Der vielfach ausgezeichnete Künstler erhielt unter anderem die St. Ingberter Pfanne sowie 2026 den Friedrich-Stoltze-Preis der Stadt Frankfurt.

Karten sind im Vorverkauf im Museum St. Wendel erhältlich. Der Eintritt beträgt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Einlass ist ab 18:30 Uhr.

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