Eine 27-jährige Auszubildende zur Notfallsanitäterin aus Namborn hat eine Spendenkampagne gestartet, um eine dringend benötigte Spezialbehandlung finanzieren zu können. Sabine Paul leidet seit ihrem 13. Lebensjahr an systemischem Lupus erythematodes, einer Autoimmunerkrankung. Seit 2023 besteht zudem der Verdacht auf eine sogenannte CIPO-Erkrankung (chronische intestinale Pseudoobstruktion), die ihr Leben massiv beeinträchtigt.
„Starke Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen schränken meine Lebensqualität stark ein, die Nahrungsaufnahme fällt mir zunehmend schwer, sodass ich derzeit auf hochkalorische Trinknahrung angewiesen bin“, schreibt Paul auf ihrer GoFundMe-Seite. Die Erkrankung führe zu häufigen Krankenhausaufenthalten und Fehlzeiten in ihrer Ausbildung – einem Beruf, den sie nach eigenen Worten „über alles“ liebe.
Für eine fundierte Diagnostik und Behandlung müsste die junge Frau im Israelitischen Krankenhaus in Hamburg vorstellig werden. Diese Klinik sei deutschlandweit die einzige Einrichtung, die diese seltene Erkrankung auf höchstem diagnostischem Niveau behandeln könne. Allerdings betrage die reguläre Wartezeit dort mehr als zwei Jahre. Eine schnellere Behandlung sei nur als Selbstzahlerin möglich. „Ohne schnelle Behandlung verschlechtert sich meine Prognose, und die Fortführung meiner Ausbildung wird zunehmend unwahrscheinlich“, so Paul.
Über die Plattform GoFundMe möchte sie mindestens 50.000 Euro einsammeln. Zum aktuellen Zeitpunkt sind bereits 5.710 Euro an Spenden eingegangen. Paul versichert zudem: „Sollten sich andere Finanzierungswege eröffnen, werden die Spenden vollständig zurückerstattet.“
Spendenlink: https://www.gofundme.com/f/sabine-will-weiter-machen-fd6gw





