Nach dem schweren Waldbrand zwischen Kastel und Primstal setzen die Einsatzkräfte ihre Löscharbeiten auch am Sonntagmittag fort. Nach Angaben des saarländischen Innenministeriums sind weiterhin rund 120 Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte im Waldgebiet im Einsatz. Sieben Feuerwehrkräfte wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt.
Offene Flammen waren am Morgen zwar nicht mehr sichtbar, dennoch ist der Einsatz noch nicht beendet. Die Feuerwehr konzentriert sich derzeit darauf, den Brandherd mit Schneisen im Wald einzugrenzen. So soll verhindert werden, dass verbliebene Glutnester erneut aufflammen und sich das Feuer auf umliegende Bäume und Gestrüpp ausbreitet.
Die Einsatzleitung bewertet die Lage derzeit als stabil. Unterstützt werden die Löscharbeiten durch die günstigen Wetterbedingungen, da im Brandgebiet aktuell weitgehend Windstille herrscht. Dennoch rechnen die Verantwortlichen damit, dass sich der Einsatz noch bis in die Abendstunden hinziehen wird.
Bereits am Morgen hatten rund 60 Einsatzkräfte die betroffene Waldfläche nach verbliebenen Glutnestern abgesucht. Das Innenministerium hatte zugleich darauf hingewiesen, dass auffrischender Wind jederzeit dazu führen könnte, dass sich einzelne Glutnester erneut entzünden.
Bei dem Großeinsatz wurden nach bisherigen Angaben sieben Feuerwehrleute leicht verletzt. Nähere Informationen zur Art der Verletzungen liegen bislang nicht vor.
Die Ursache des Waldbrandes ist weiterhin unklar und Gegenstand der Ermittlungen.





