An zwei Wochenendtagen haben insgesamt 48 Feuerwehrangehörige auf dem Betriebsgelände der Firma Diehl Defence in Mariahütte eine gemeinsame Realbrandausbildung im Brandcontainer absolviert. Die Werkfeuerwehr des Unternehmens hatte dazu die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler eingeladen – bereits zum zweiten Mal in Folge. Diesmal nahmen auch Kräfte der Werkfeuerwehren Homanit aus Losheim am See und CQLT Saargummi Deutschland aus Wadern sowie der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wadern teil.
Bei der Realbrandausbildung lernen Atemschutzgeräteträger unter realistischen Bedingungen, wie sie bei einem Innenangriff richtig vorgehen. An beiden Tagen durchliefen jeweils zwei Gruppen mit je zwölf Teilnehmern das Programm, das eine Stunde Theorie und drei Stunden Praxis umfasste. In der Theorie ging es unter anderem um Grundlagen der Brandbekämpfung, Sicherheitsbelehrungen, den Umgang mit Wärme als Stressfaktor, die Wirkung der Schutzbekleidung und das richtige Verhalten im Brandraum sowie den effektiven Einsatz von Löschmitteln.
Im praktischen Teil absolvierten die Teilnehmer Einsatzübungen mit Personenrettung und Brandbekämpfung. Trainiert wurden der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr, das Vorgehen mit der Wärmebildkamera, das Setzen eines Rauchverschlusses, der Einstieg von oben bei einem simulierten Kellerbrand sowie die Notfalltüröffnung mit Axt und Brechwerkzeug. Nach jedem Übungsabschnitt folgte eine Pause mit ausführlicher Nachbesprechung.
„Alle Teilnehmer sind hochzufrieden“, resümierte Christopher McNeill von der Werkfeuerwehr der Firma Diehl Defence. Auch der Nonnweiler Gemeindewehrführer Alexander Kuhn machte sich vor Ort ein Bild von der Ausbildungsqualität. Die Zusammenarbeit zwischen der Werkfeuerwehr von Diehl Defence und der Freiwilligen Feuerwehr Nonnweiler besteht bereits seit Jahrzehnten und zeigt sich unter anderem bei jährlichen Gemeinschaftsübungen an den beiden Unternehmensstandorten in Mariahütte und auf dem Maasberg bei Bierfeld.





