Bei einer landesweiten Kontrollaktion gegen Wohnungseinbrüche hat die saarländische Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Insgesamt waren 120 Polizeibeamte im Einsatz, die 86 Personen und 64 Fahrzeuge überprüften. Die Festnahmen erfolgten nach einem versuchten Wohnungseinbruch am Tag in Saarbrücken. Bei den Verdächtigen handelt es sich um eine Jugendliche und ein Kind.
Die Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen fanden am Freitag, 6. November 2026, zwischen 11 und 19 Uhr statt. Ziel war es, mögliche Wohnungseinbrecher aufzuspüren, Straftaten zu verhindern und die Polizeipräsenz im Saarland zu erhöhen.
Nach Angaben des Innenministeriums waren zahlreiche der kontrollierten Personen bereits wegen entsprechender Straftaten polizeilich aufgefallen.
Jugendliche und Kind nach Einbruchsversuch festgenommen
Während der Kontrollaktion gelang es der Polizei, unmittelbar nach einem versuchten Tageswohnungseinbruch in Saarbrücken zwei Tatverdächtige festzunehmen.
Bei den beiden Beschuldigten handelt es sich um eine Jugendliche und ein Kind. Beide wurden nach den polizeilichen Maßnahmen dem Jugendamt übergeben.
Weitere Einzelheiten zu dem Einbruchsversuch, dem betroffenen Gebäude oder dem genauen Alter der beiden Minderjährigen wurden nicht mitgeteilt.
Innenminister setzt auf Kontrollen und Vorbeugung
Saarlands Innenminister Reinhold Jost sieht in Wohnungseinbrüchen eine erhebliche Belastung für die Betroffenen. Neben möglichen materiellen Schäden beeinträchtigten solche Taten auch das persönliche Sicherheitsgefühl.
Jost erklärt:
„Wohnungseinbrüche sind für die Betroffenen ein schwerwiegender Eingriff in ihre Privatsphäre und ihr Sicherheitsgefühl. Wir nehmen diese Delikte sehr ernst. Wir setzen bei der Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls auf eine klare Doppelstrategie: konsequente Polizeiarbeit und wirksame Prävention. Unsere Polizei erhöht mit gezielten Kontrollen und Fahndungsmaßnahmen den Druck auf potenzielle Täter. Gleichzeitig wollen wir die Menschen dafür sensibilisieren, wie sie ihr Zuhause besser vor Einbrechern schützen können. Deshalb hat das Innenministerium die Kampagne „Einbruch – Nicht mit uns!“ auf den Weg gebracht. Denn Sicherheit beginnt nicht erst mit dem polizeilichen Einsatz, sondern bereits mit guter Vorsorge.“
Mit den landesweiten Maßnahmen will das Innenministerium sowohl gegen mögliche Täter vorgehen als auch Wohnungseinbrüche möglichst verhindern.
Kampagne soll Bürger für Einbruchschutz sensibilisieren
Ergänzend zu den Polizeikontrollen setzt das Saarland auf die Präventionskampagne „Einbruch – Nicht mit uns!“.
Sie soll Bürgerinnen und Bürger darüber informieren, wie sie ihre Wohnungen und Häuser besser vor Einbrechern schützen können.
Nach Angaben des Innenministeriums gehören gezielte Fahndungen, die Verfolgung von Straftaten und vorbeugende Maßnahmen zu einer gemeinsamen Strategie gegen Wohnungseinbrüche.
Die Kontrollen mit 120 Einsatzkräften sollen dazu beitragen, potenzielle Täter abzuschrecken und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.
Weitere Informationen zur Präventionskampagne stellt das Saarland unter www.saarland.de/einbruch bereit.




