Auch im Landkreis St. Wendel sind nun die ersten Fälle von möglicherweise manipulierten Halloween-Süßigkeiten aufgetreten. Die Gemeinde Oberthal machte auf eine aktuelle Warnmeldung aufmerksam, nachdem laut Tagesschau in mehreren Bundesländern gefährliche Fremdkörper in gesammelten Süßigkeiten gefunden wurden. Dabei handelte es sich unter anderem um spitze Metallteile, Schrauben, Nadeln und Magnete.
Ob auch in der Gemeinde Oberthal manipulierte Süßigkeiten im Umlauf sind, konnte bislang nicht ausgeschlossen werden – eine konkrete Gefährdung sei allerdings noch nicht bestätigt. Jedoch sind über die sozialen Medien bereits einige Fälle in Oberthal bekannt geworden. Die Gemeinde rief Eltern und Kinder zur besonderen Vorsicht auf: Sämtliche gesammelten Süßigkeiten sollten vor dem Verzehr sorgfältig kontrolliert werden. Besonderes Augenmerk gelte dabei beschädigten oder bereits geöffneten Verpackungen sowie ungewöhnlichen Auffälligkeiten. Im Zweifelsfall sollten verdächtig erscheinende Süßigkeiten nicht gegessen werden.
Die Polizei riet dazu, verdächtige Süßigkeiten samt Verpackung aufzubewahren und sich beim örtlich zuständigen Polizeirevier zu melden. Eltern sollten mögliche Fremdkörper möglichst nicht selbst herausnehmen, um Spuren zu erhalten. Vergleichbare Fälle hatte es in Deutschland bereits in den vergangenen Jahren mehrfach gegeben. So entdeckte etwa 2025 eine Mutter in Mittelfranken in der Halloween-Süßigkeit ihrer Tochter einen zwei Zentimeter langen Nagel.




