Volles Kolpinghaus: Jonas Reiter präsentiert Pläne für Nonnweiler

Foto: Cynthia Seimetz

Der CDU-Ortsverband Schwarzenbach lud zum traditionellen Heringsessen ins Kolpinghaus ein, wo sich der Saal mit Besuchern aus allen Gemeindeteilen füllte. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Auftritt von Jonas Reiter, der sich als CDU-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Nonnweiler bewirbt.

Der Vorsitzende des Ortsverbands, Jochen Kaufmann, eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf die politischen Veränderungen der letzten 24 Monate. Die CDU habe sich von einer Oppositionspartei mit zwei Ortsvorstehern zur größten Fraktion im Gemeinderat mit vier Ortsvorstehern entwickelt. Dies führte Kaufmann auf die einheitliche und beständige Arbeit der Partei zurück, die trotz erschwerter Bedingungen und verstärkter Konkurrenz Zugewinne verzeichnen konnte. Kaufmann äußerte seine Zuversicht bezüglich der anstehenden Wahl und bezeichnete Reiter als idealen Bewerber, der sich durch Einsatzbereitschaft, vorausschauendes Denken und Bürgernähe auszeichne.

Reiter stellte seine politischen Ziele unter dem Leitgedanken „Energie. Erneuerung. Erfahrung.“ vor. Er betonte die Bedeutung generationsübergreifender Projekte und plädierte für eine Ausweitung des bestehenden Mehrgenerationenhauses sowie zusätzliche Angebote in den Ortschaften. Konkret kündigte er eine regelmäßige Sprechstunde für Kinder und Jugendliche beim Bürgermeister sowie die Einrichtung eines Bürgerbusses für Senioren an.

Im Bereich Kultur und Tourismus rückte der Kandidat das Peterbergplateau und das Nationalparktor in Otzenhausen in den Fokus. Für den Peterberg forderte er zeitnahe Maßnahmen wie Sitzgelegenheiten, sanitäre Anlagen und Verpflegungsautomaten sowie langfristig ein umfassendes Konzept. Das Nationalparktor benötige eine intensivere Bewerbung und engere Zusammenarbeit mit örtlichen Gastronomiebetrieben, damit Reisegruppen die Region nicht nur zufällig entdecken.

Die Themen Sicherheit und Sauberkeit bildeten einen weiteren Schwerpunkt seiner Ausführungen. Die von der CDU angestoßene Videoüberwachung solle das Problem verschmutzter Containerstandorte lösen, das viele Einwohner täglich belaste. Zusätzlich befürwortete Reiter ein festes Jahresbudget für erweiterte Straßenbeleuchtung.

Besonders eindringlich sprach sich der Bewerber für Veränderungen in der Gemeindeverwaltung aus. Die bestehende Terminpflicht solle entfallen, stattdessen sollen regelmäßige Öffnungszeiten am Samstag eingeführt werden. Sein Ziel sei eine Verwaltungskultur, die sich durch Zuverlässigkeit und zeitnahe Rückmeldungen auszeichnet. „Die Menschen wollen ernst genommen werden – auch dann, wenn etwas nicht sofort geht“, erklärte Reiter.

Zum Abschluss seiner Ansprache wurde der Kandidat persönlich und erklärte, dass die Bewerbung keine Karriereentscheidung darstelle, sondern er diese Position als seine Lebensaufgabe betrachte. Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sollten seine einzigen Auftraggeber sein. „Ich möchte den Landtag gegen das Rathaus eintauschen und setze alles auf die Nonnweiler-Karte“, verkündete er und erhielt dafür starken Beifall. Die Veranstaltung markierte den deutlichen Start in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt, verbunden mit dem Versprechen, der Gemeinde neue Impulse zu verleihen.

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