Am Freitag, 16. Januar 2026, veranstalten Studierende des Studiengangs „Projektmanagement: Kommunikation, Psychologie und Nachhaltigkeit“ von 13 bis 15 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Thema Lebensmittelverschwendung am Umwelt-Campus Birkenfeld. Die Veranstaltung findet im Raum ZN 001 des Zentralen Neubaus statt.
Unter dem Titel „Food Matters – Weil jedes Lebensmittel zählt!“ zeigen die Studierenden, wie aus vermeintlichen Lebensmittelresten neue Gerichte entstehen können. Überreife Bananen werden zu Brot verarbeitet, altes Brot zu knusprigen Chips. Diese kreativen Ansätze sollen helfen, die enormen Mengen an weggeworfenen Lebensmitteln zu reduzieren.
Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß des Problems: Jeder Deutsche entsorgt durchschnittlich 75 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr – eine Menge, die etwa 38 frischen Wassermelonen entspricht. Private Haushalte verursachen dabei mit 6,3 Millionen Tonnen jährlich einen erheblichen Anteil der gesamten Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Die Gründe sind vielfältig: zu große Einkaufsmengen, vergessene Reste im Kühlschrank oder mangelnde Verwertungsideen für übrig gebliebene Speisen.
Das Programm der Veranstaltung umfasst wissenschaftliche und praktische Beiträge sowie interaktive Elemente. Ein Quiz ermöglicht den Besuchern, ihr Wissen über Lebensmittelverschwendung zu überprüfen und zu vertiefen. Die Studierenden präsentieren konkrete Alltagstipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und stellen Rezepte vor, mit denen beispielsweise braune Bananen oder gekochte Spaghetti vom Vortag noch verwertet werden können. Informationsmaterialien stehen zur Vertiefung bereit.
„Es ist extrem wichtig, Menschen nicht nur über Probleme zu informieren, sondern ihnen zu vermitteln, wie sie selbst wirksam Probleme anpacken können“, erklärt Charlotte, eine der beteiligten Studierenden. Dieser Ansatz der Selbstwirksamkeit steht im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Zusätzlich sammeln die Studierenden während der Veranstaltung Spenden für das Deutsche Krebsforschungszentrum. Damit wollen sie über das Nachhaltigkeitsthema hinaus gesellschaftliche Verantwortung zeigen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt. Spenden sind auf freiwilliger Basis möglich.



