Am Samstag, 29. August, findet um 20.00 Uhr das nächste Konzert der Reihe „Orgelmusik am Abend“ in der Wendelinus-Basilika statt. Der Trierer Organist Josef Still gestaltet den Abend unter dem Motto „Die symphonische Orgel“ mit Werken von Max Reger, Franz Liszt, Charles-Marie Widor, Pierre Cocherau und Olivier Messiaen. Auf dem Programm stehen unter anderem Regers Fantasie und Fuge in d-Moll op. 135b sowie Liszts Fantasie „Ad nos ad salutarem undam“.
Josef Still wurde 1959 in Deggendorf an der Donau geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in München Kirchenmusik und Konzertfach Orgel bei den Professoren Gerhard Weinberger und Franz Lehrndorfer. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium im Konzertfach Cembalo bei Prof. Hedwig Bilgram. Ab 1983 war er als Kirchenmusiker und Dekanatskantor in Neu-Ulm tätig. Von 1994 bis 2025 wirkte er als Domorganist an der Hohen Domkirche St. Peter in Trier und als Orgelsachverständiger für das Bistum Trier.
Der Musiker blickt auf eine beeindruckende internationale Konzerttätigkeit zurück. Er spielte in zahlreichen katholischen Domen, darunter in Hamburg, Berlin, Köln, Wien, Danzig und Luxembourg. Darüber hinaus trat er unter anderem im Freiburger Münster, der Frauenkirche Dresden, in St. Sulpice Paris, der Dormitio-Abtei Jerusalem, im Konzerthaus Berlin und im Päpstlichen Kirchenmusikinstitut Rom auf. Auch als Cembalist machte sich Still einen Namen. Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein Schaffen. Bei der Gesamtaufnahme der Orgelwerke von Max Reger beim Label NAXOS ist er mit drei CDs an der Trierer Schwalbennestorgel vertreten.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine Spende zur Finanzierung der Konzertreihe wird gebeten. Unterstützt wird die Reihe „Orgelmusik am Abend“ vom Förderverein der Kirchenmusik an der Wendelinus-Basilika e.V.




