Tholey: Bürgermeisterkandidat Hermann Josef Schmidt im Interview

Am 26. Mai 2019 sind die Bürgerinnen und Bürger von Tholey dazu aufgerufen, einen neuen Rathauschef zu wählen. In Tholey tritt Amtsinhaber Hermann Josef Schmidt (CDU) ohne Gegenkandidat zur Wahl an.

Heute hat sich auch er unseren Fragen gestellt, deshalb heute im Porträt: Hermann Josef Schmidt

Herr Schmidt, erzählen Sie was von sich!

Mein Name ist Hermann Josef Schmidt, ich bin 62 Jahre alt, seit fast 38 Jahren mit Helga verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder, Aline und Pascal. Mittlerweile bin ich auch stolzer Opa einer Enkelin. Ich bin gebürtiger Eppelborner und gleich zu Beginn meiner Zeit als Bürgermeister nach Tholey gezogen, wo ich seit 2004 wohne.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Nach Abitur und Bundeswehr habe ich eine Ausbildung im gehobenen Beamtendienst bei der Gemeide Eppelborn absolviert (Diplom-Verwaltungswirt) und danach nebenberuflich bis zum Vor-Diplom bei der FernUni Hagen Wirtschaftswissenschaften studiert.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Seit früher Jugend bin ich politisch engagiert, um meinen Wohnort und meine Wohngemeinde voranzubringen, attraktiv und lebenswert zu gestalten – ich bin überzeugter Kommunalpolitiker, weil ich denke, dass das persönliche Umfeld für die Menschen mit das Wichtigste ist. Doch auch darüber hinaus erachte ich es für erforderlich, sich gesellschaftspolitisch einzubringen, sich in die Gestaltung landes-, bundes- und europarelevanter Fragestellungen einzuschalten. Das geht am besten in einer Partei. Die CDU spiegelt  in ihrem Programm und bei ihren Mitgliedern meine Werte am ehesten wider.

Wie sah ihr Werdegang in der Partei aus?

Ab 1972 war ich in der Jungen Union tätig (Gemeindeverbandsvorsitzender in Eppelborn, Mitglied Kreisvorstand), seit 1978 bin ich Mitglied der CDU. Zunächst war ich in Eppelborn Mitglied im Orts- und Gemeindeverbandsvorstand, Geschäftsführer der CDU-Gemeinderatsfraktion, Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU (KPV). Seit meiner Bürgermeister-Tätigkeit in Tholey (ab 2003) bin ich im Orts-, Gemeindeverbands-, Kreis- und Landesvorstand der CDU und Landesvorsitzender sowie Bundesvorstandsmitglied der KPV.

Was wollen Sie als Bürgermeister anpacken?

Dies alles hier im Einzelnen auszuführen, würde den Rahmen sprengen. Meine Vorhaben reichen von Gewerbe- und Tourismusförderung, Ortsmitten- und Dorfentwicklung mit intakten Straßen, Wegen und Plätzen, seniorengerechter Gestaltung der Lebensumwelt, Familienförderung, Ausbau von Bildung und Betreuung, Baulanderschließung, nachhaltige Sicherung unserer schönen Landschaft mit Umweltschutz, Förderung des Ehrenamtes und der Vereine bis hin zur medizinischen Versorgung und der Fortführung eines dienstleistungsorientierten, zukunftsgerichtenden Rathauses in interkommunaler Zusammenarbeit und digital. Im Einzelnen kann man mein Programm unter www.cdu-gemeindeverband-tholey.de nachlesen. 

Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus Ihrem Wahlprogramm?

Alle genannten Angelegenheiten sind wichtig für diejenigen, die es direkt betrifft. Daher arbeite ich mit meinen Parteifreunden sowie vielen anderen Freunden und Helfern, dem Gemeinderat und den Ortsräten ständig daran, Tholey zur liebens- und lebenswertesten Gemeinde im Saarland weiter zu entwickeln, in der auch kulturell viel los ist und in der sich gerne und gut leben lässt.

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Herzlichen Dank allen für die großartige Unterstützung, die ich seit Beginn meiner Amtszeit von vielen Seiten erfahren habe. Es macht auch trotz mancher Herausforderungen viel Spaß und Freude, in der Gemeinde Tholey an verantwortlicher Stelle tätig sein zu dürfen – es ist eine Ehre, für diese wunderschöne Gemeinde arbeiten zu können. Und noch ein Punkt liegt mir am Herzen: Politisch stabile Verhältnisse sind die Grundlage für eine positive Entwicklung, in der Gemeinde, im Kreis und auch in Europa. Nutzen Sie deshalb ihre Stimme und entscheiden Sie mit, wer in den kommunalen Räten, an der Spitze der Verwaltung und im Europäischen Parlament Verantwortung tragen soll. 

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