Am Samstag, 26. September, verwandelt sich der Veranstaltungsort „In der Mott“ in St. Wendel von 11 bis 17 Uhr in einen Treffpunkt für ein interkulturelles Familienfest. Bei freiem Eintritt stehen Begegnung, Teilhabe und ein gemeinsames Miteinander im Vordergrund – Menschen unterschiedlicher Herkunft sowie mit und ohne Behinderung sind gleichermaßen eingeladen.
Was das Fest von vielen anderen Veranstaltungen unterscheidet: Bereits die Organisation und Vorbereitung liegt in den Händen von Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen sowie mit und ohne Behinderung. Inklusion wird damit nicht nur propagiert, sondern von Anfang an praktisch umgesetzt. Zahlreiche Vereine, Initiativen, Einrichtungen und engagierte Einzelpersonen bringen eigene Ideen und Angebote ein.
Auf der Bühne erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit ukrainischen, rumänisch-moldauischen und kurdischen Tänzen sowie Volksmusik aus verschiedenen Regionen. Ukrainische Solisten sowie Marie Busse und Manuel Sattler steuern musikalische Beiträge bei.
Abseits der Bühne können Kinder, Jugendliche und Erwachsene selbst aktiv werden: Buttons, Namensschilder, Zeitungshüte und Stofftaschen lassen sich kreativ gestalten, Tonblumentöpfe können bemalt und bepflanzt werden. Kinderschminken, Hand-Tattoos, Aktivitäten für Kleinkinder, Sportangebote von Special Olympics und dem Sportmobil des Landessportverbandes sowie eine Hüpfburg runden das Angebot ab.
Auch kulinarisch wird es international: Mediterrane Gemüsepfannen, ukrainische, arabische und afrikanische Spezialitäten stehen auf dem Speiseplan, dazu Kuchen, Waffeln und Muffins. Das gemeinsame Essen soll dabei als Brücke zwischen den Kulturen dienen und Gelegenheit bieten, über unterschiedliche Rezepte und Esskulturen ins Gespräch zu kommen.
An Informations- und Verkaufsständen präsentieren sich unter anderem der Eine-Welt-Laden, der Interkulturelle Freundeskreis, die Caritas und die Initiative „Frauen gegen rechts“. Sie informieren über ihre Arbeit und laden zum Austausch ein.
Mit der Veranstaltung wollen die Organisatoren ein sichtbares Zeichen für ein offenes, vielfältiges und inklusives St. Wendel setzen.




