Stellungnahme der Händlergemeinschaft

St. Wendel: Aktionsgemeinschaft steht Neuausrichtung des Missionshaus-Areals wohlwollend gegenüber

Pläne zum Umbau des Missionshaus-Areals: Vollendung Missionshaus zentral

Die St. Wendeler „Aktionsgemeinschaft“, ein Zusammenschluss von Einzelhändlern, Dienstleistern und Organisationen der Innenstadt steht der Neuausrichtung des Missionshaus-Areals wohlwollend gegenüber. Das erklärte sie in einer Stellungnahme, die wndn vorliegt:

„Seitens des Vorstandes der Aktionsgemeinschaft „In St. Wendel tut sich was“ wird der öffentlichen Bekanntmachung bzw. dem Bebauungsplan „Missionshaus St. Wendel und östliche Missionshausstraße“ grundsätzlich entsprochen, den Standort samt seinem baukulturellen Erbe langfristig zu bewahren und weiterzuentwickeln. Die Ansiedlung von weiterem Wohnraum, neuen Unternehmen, Freizeitmöglichkeiten u. ä. trägt zu einer Steigerung der Einwohnerzahlen und Erhöhung des Besucheraufkommens in unserer Stadt bei, wovon alle profitieren (Belebung der touristischen Infrastruktur, erhöhtes Kaufkraftaufkommen, steigende Steuereinnahmen etc.).

Die geplanten Maßnahmen dienen der Belebung von St. Wendel – insbesondere der Innenstadt – und sind daher begrüßenswert. Aus Sicht der innerstädtischen Gewerbetreibenden (sowohl Dienstleister als auch Einzelhändler) wäre eine Flächendiversifikation bspw. durch das Ansiedeln von Geschäften, Dienstleistungsunternehmen, von Bürgern frequentierter Verwaltung und allem, was die Innenstadt weiter schwächt, nicht erwünscht und förderlich. Dem immer weitervoranschreitenden Rückgang der Kundenfrequenz in unserer Innenstadt und dem steigenden E-Commerce-Anteil, der den hiesigen Händlern und Dienstleistern in der Innenstadt schwer zusetzt, plus innerstädtischem Leerstand, stellt die hiesigen Gewerbetreibenden auch künftig vor enorme Herausforderungen. Von daher muss sichergestellt werden, dass, wie im Bebauungsplan ausgewiesen, auch zukünftig keine wie oben beschriebenen Maßnahmen im Bereich des Missionshaus-Areals angesiedelt werden dürfen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Vorstand der Aktionsgemeinschaft einer gemeinsamen guten Lösung und Neuausrichtung des Missionshaus-Areals wohlwollend gegenübersteht. Das Potential für innerstädtisch positive Synergieeffekte und Attraktivitätssteigerung ist, abhängig vom zu realisierenden Konzept der Nutzung, gegeben. Wir hoffen, dass unsere getätigten Aussagen und Argumente bei der Abwägung im weiteren Planungsverlauf zum Tragen kommen und sachlich diskutiert und bewertet werden. Sollte ein Hinzukommen unsererseits bei der weiteren Planung gewünscht werden, stehen wir selbstverständlich jederzeit für einen Austausch zur Verfügung.“

Weitere interessante Artikel:

ANZEIGEN

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Blätterbarer Katalog 2026 mit 44 Seiten:

Weitere Informationen zu den neuen „Gudd-Zweck-STERNZEICHEN-ETIKETTEN“ finden Sie hier:
https://www.gudd-zweck.de/fyi/ho-roos-kop/