Das baden-württembergische Pharmaunternehmen Vetter hat mit dem ersten Spatenstich den Startschuss für eine bedeutende Industrieansiedlung im Saarland gegeben. Das Familienunternehmen plant in einem ersten Schritt Investitionen von 480 Millionen Euro, wodurch bis zu 2000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende im saarländischen Landtag, Ulrich Commerçon, bezeichnete die Ansiedlung als wichtigen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort. „Der Spatenstich bei Vetter ist ein großer Erfolg für den Industriestandort Saarland. 480 Millionen Euro Investitionen im ersten Schritt, bis zu 2.000 Arbeitsplätze und neue Perspektiven für Zulieferer, Mittelstand und Forschung zeigen die Bedeutung dieser Ansiedlung“, erklärte Commerçon beim Festakt.
Die Entscheidung des Unternehmens für das Saarland wertete der Politiker als Bestätigung der Standortqualität. Er hob die Rolle der Landesregierung hervor, insbesondere von Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Wirtschaftsminister Jürgen Barke. Diese hätten das Projekt durch unbürokratische Verfahren und enge politische Begleitung ermöglicht. Commerçon unterstrich die Bedeutung der Ansiedlung vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen: „Gerade in Zeiten globaler Unsicherheit brauchen Deutschland und Europa mehr Widerstandsfähigkeit in sensiblen Bereichen wie der Pharmaproduktion.“
Für die Zukunft sieht der Fraktionsvorsitzende weitere Entwicklungspotenziale. Das Saarland solle sich durch die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft verstärkt als Standort für Pharmazie und Biowissenschaften positionieren. Dabei sollen besonders die Bereiche Materialforschung und Künstliche Intelligenz in den Fokus rücken.





