Serie zur Landtagswahl: Hermann Scharf von der CDU #LTW17

Erzählen Sie uns war zu Ihrer Person! Wo wohnen Sie, sind Sie verheiratet, haben Sie Kinder, welche Hobbys haben Sie?

Ich wurde 1961 in Oberthal geboren, ledig und habe keine Kinder. Seit 25 Jahren bin ich  Geschäftsführer der Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen im Landkreis St. Wendel.  In meiner Freizeit koche ich gerne, der Subkontinent Indien hat es mir angetan, dabei  engagiere ich  mich für 3 Kinderheime in Indien sowie in der Hospizarbeit in unserem Saarland.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Ich bin von Beruf Kaufmann im Groß- und Außenhandel und habe die Ausbildereignungsprüfung abgelegt.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Mit 14 Jahren bin ich politisch aktiv geworden. Ich habe mich für die JU und dann später für die CDU entschieden.Das christliche Menschenbild hat mich im Besonderen geleitet und somit ist meine Wahl auf die CDU gefallen.

Der einzelne Mensch und seine besonderen Anliegen stehen für mich immer im Mittelpunkt. Mir war klar, dass ich mich politisch engagieren muss, wenn ich einen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in unserem Bundesland  erbringen will. Denn nur durch Kritisieren und Lamentieren verändert sich noch nichts. Daher war es mir ein Bedürfnis, mein Engagement und meine Ideen einzubringen und einen Beitrag zu leisten, dass positive Entwicklungen eingeleitet werden.   Dabei hat mich vor allem die Sozialpolitik in besonderer Weise interessiert.  Soziale Gerechtigkeit und Unterstützung der Menschen, die der Hilfe bedürfen, das sind und waren für mich immer zentrale Anliegen

Wie sah Ihr Werdegang in Ihrer Partei aus?

Politische Funktionen

  • seit 1975 Mitglied der Jungen Union
  • 1977-1987 Ortsvorsitzender/Gemeindeverbandsvorsitzender der JU Oberthal
  • seit 1981 Mitglied der CDU
  • seit 1984 Mitglied des Gemeinderates Oberthal, seit 2009 Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion
  • 1987-1991 Kreisvorsitzender JU St. Wendel
  • seit 1987 Mitglied des CDU-Kreisvorstandes St. Wendel
  • 1989-2005 Mitglied des Ortsrates Oberthal
  • 1991-2005 Ortsvorsitzender der CDU Oberthal
  • 1994-2005 Ortsvorsteher von Oberthal
  • 1994-2005 Mitglied des Kreistages St. Wendel
  • seit 2001 Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes Oberthal
  • 07/2001-12/2005 Mitglied des saarländischen Landtages
  • 11/2005-10/2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • seit 9/2009 Mitglied des Landtages des Saarlandes
  • seit 24.11.2015 stv. Fraktionsvorsitzender

Mitglied in folgenden Ausschüssen des saarländischen Landtags

  • Eingaben
  • Justiz, Verfassungs- und Rechtsfragen sowie Wahlprüfung
  • Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (Vorsitzender des Ausschusses)

Was wollen Sie im Landtag anpacken?

Meine politischen Schwerpunkte werden auch weiterhin im Bereich der Sozialpolitik liegen.

Natürlich werde ich mich, wie in den vergangenen Jahren,  über die reine Sozialpolitik hinaus auch  um die übrigen  Anliegen, die den Landkreis St. Wendel und seine Kommunen betreffen, weiterhin kümmern. Dazu werde ich, wie ich dies auch in der Vergangenheit getan habe, in intensivem  Austausch mit den Bürgermeistern und unserem Landrat  Udo  Recktenwald   stehen, um die Anliegen des Landkreises und seiner Kommunen wirkungsvoll bei der saarländischen Landesregierung vertreten zu können.

Ich werde mich auch darum kümmern, dass das Ehrenamt weiterhin in seinem Stellenwert gestärkt und gefördert wird. Gerade für unseren Landkreis und seine Gemeinden ist das Ehrenamt von äußerst großer Bedeutung, ohne das Ehrenamt ist das gesellschaftliche, das kulturelle und das sportliche Leben in unseren  Orten undenkbar. Daher ist es mir auch in Zukunft ein ganz großes Bedürfnis, dass diese ehrenamtlichen Aktivitäten weiterhin gefördert werden und den überragenden Stellenwert erhalten, der ihnen zusteht.

Was ärgert Sie derzeit in der Politik?

Mit einem gewissen Unbehagen muss ich feststellen, dass das Oberflächliche immer mehr um sich greift. Jeder hat zwar die Möglichkeit, sich in den unterschiedlichen Medien umfassend zu informieren und sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber häufig erreicht der  die Meinungsführerschaft, der am lautesten schreit bzw. glaubt, die einfachsten Lösungen anbieten zu können. Gehen wir nicht den leichtsinnigen Heilsverkündern auf den Leim, sondern  nutzen wir das umfangreiche Angebot der Informationsbeschaffung und entwickeln wir unter objektiver Abwägung aller Faktoren einen eigenen Standpunkt.

Was sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm Ihrer Partei?

„Zusammen. Weiter.Voran. Für ein eigenständiges und starkes Saarland!“

Diesem Wahlkampfslogan der CDU kann ich mich zu 100% anschließen. Es wird zunächst darum gehen, die Eigenständigkeit unseres Bundeslandes zu erhalten und weiter zu untermauern. Dank ihres großen Einflusses in Berlin ist es Annegret Kramp-Karrenbauer gelungen, den Stellenwert des Saarlandes im Reigen der übrigen Bundesländer zu stärken und die finanziellen Zuschüsse des Bundes ab dem Jahr 2020 um jährlich 500 Millionen Euro zu erhöhen.

Im Themenbereich Bauen wird es nach der Wahl eine wichtige Neuerung geben: Um unnötige zeitliche Verzögerungen und überflüssige Hemmnisse besser in den Griff zu bekommen, wird der Bereich Bauen in den Fachbereich des so erfolgreichen Innenministers Klaus Bouillon integriert. Dass er ein Macher ist hat er sowohl als erfolgreicher Bürgermeister von St. Wendel als auch als Innenminister bewiesen.

Als drittes wichtiges Thema, dem sich die CDU in Zukunft in besonders starkem Maße widmen wird, ist der Bereich der  Pflege. Ausgehend von christlichen  Grundwerten muss der Pflege kranker bzw. betagter Menschen ein ganz  hoher Stellenwert zugeordnet werden. Hier brauchen wir einmal genügend Pflegepersonal, ferner müssen diese Personen so ausgebildet werden, dass sie eine qualitativ hervorragende Arbeit  leisten können.

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Ich bitte alle Leserinnen und Leser sehr herzlich darum, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Wer dazu am 26.März keine Zeit hat oder vielleicht das schöne Wetter zu einem Ausflug nutzen will, möge bitte Briefwahl durchführen.

Das Ergebnis der Landtagswahl vom 26.März 2107  wird für die weitere Entwicklung unseres Bundeslandes von sehr großer Bedeutung sein. Kann Annegret Kramp-Karrenbauer ihre erfolgreiche Politik und die Entschuldung unseres Bundeslandes weiter fortführen oder wird ein rot-rot-grünes Bündnis aus Linken, SPD  und Grünen durch unausgegorene politische Experimente  die Erfolge der letzten Jahre wieder zunichte machen.

Daher ist jede Stimme für die CDU auch für die zukünftige Entwicklung unseres schönen Saarlandes  von größter Bedeutung.  Nach den Prognosen wird es ein sehr enges Wahlergebnis geben; daher kommt es im wahrsten Sinne des Wortes auf jede einzelne Stimme an. Ich bitte daher nochmals alle Bürgerinnen und Bürger um Ihr Vertrauen für Annegret Kramp-Karrenbauer und die CDU.

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