Serie zur Landtagswahl: Alexander Zeyer von der CDU #LTW17

Am 26. März 2017 werden auch die Menschen im St. Wendeler Land zu den Wahlurnen gebeten, um einen neuen saarländischen Landtag zu wählen. Die St. Wendeler Land Nachrichten – wndn.de – stellen vor der Wahl Menschen aus dem St. Wendeler Land vor, die für den Landtag kandidieren. Heute: Alexander Zeyer von der CDU.

Erzählen Sie uns was zu Ihrer Person!

Ich wohne im schönen Bliesen, bin 23 Jahre jung, nicht verheiratet und habe keine Kinder. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit Freunden. Am liebsten bei bestem Wetter auf dem Schlossplatz in St. Wendel oder am Bostalsee. Außerdem gehe ich gerne laufen und im Winter Ski fahren.

Welche Berufsausbildung haben Sie?

Nach meinem Abitur an der Gesamtschule Nohfelden-Türkismühle im Jahr 2013 absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation in Saarbrücken. Nach erfolgreichem Abschluss meiner Ausbildung gründete ich zusammen mit weiteren jungen Menschen aus unserem Landkreis im Juli 2016 die Artis Media Werbeagentur in St. Wendel.

Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

Weil ich der Überzeugung bin, etwas in unserem Land verändern zu können, insbesondere für die jüngeren Menschen. Warum in einer Partei? Weil man gemeinsam am meisten erreichen kann. Zudem bin ich nicht von diesen Ein-Themen-Kampagnen überzeugt. Es ist einfach für oder gegen etwas zu sein. Ich möchte aber nicht nur heute für oder gegen etwas sein und das bis zum Ende der Kampagne. Ich will mich langfristig immer wieder in den verschiedensten Bereichen dafür einsetzen, dass meine Heimat voran kommt, dass es dort gerecht zugeht, dass die Menschen dort gerne leben. Das geht meiner Ansicht nach am besten, wenn man sich mit Leuten, die ebenso denken, in einer Partei zusammenschließt. Themenspezifische Pro- oder Contra-Kampagnen können hier nur eine Ergänzung sein.

Wie sah Ihr Werdegang in Ihrer Partei aus?

Angefangen hat alles 2007. Damals bin ich Mitglied der Jungen Union geworden, der Jugendorganisation der CDU. Einige Jahre später dann auch Mitglied der CDU.  Angefangen habe ich, wie die meisten auch, mit meinem Engagement auf Ortsverbandsebene, bevor ich dann später bei JU und CDU auch auf Stadt- und Kreisverbandsebene mitgewirkt habe. Seit 2015 bin ich Landesvorsitzender der Jungen Union im Saarland und in dieser Funktion auch zugleich kooptiertes Mitglied des CDU-Landesvorstandes. Zudem bin ich seit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2014 Mitglied des St. Wendler Stadtrates.

Was wollen Sie im Landtag anpacken?

Ich will den jüngeren Generationen  im Land eine Stimme geben, denn derzeit werden diese meiner Ansicht nach nicht so vertreten wie es nötig wäre. Ich will mich außerdem stark machen für einen kostengünstigeren ÖPNV, besser ausgestattete Schulen und dafür sorgen, dass alle Saarländerinnen und Saarländer Zugang zu schnellem Internet bekommen. Mein Einsatz gilt vor allem dem ländlichen Raum, dieser darf nicht abgehängt werden, wenn es um schnelles Internet, gute Bus- und Bahnverbindungen oder sonstige Infrastrukturbereiche geht.

Was ärgert Sie derzeit in der Politik?

Dass die politische Streitkultur verloren gegangen ist. Ein Diskurs über verschiedene Ansichten muss inner- wie außerhalb unserer Parteien in Deutschland wieder möglich sein, und das auf einem sachlichen und fairen Niveau. Immer gleich zu behaupten, eine Partei sei zerstritten, nur weil dort konträrere Meinungen von verschiedenen Mitgliedern vertreten werden, ist absolut falsch und zerstört den politischen Diskurs innerhalb der Parteien gänzlich, da diese sonst um negative Berichterstattung fürchten. In Volksparteien, die viele verschiedene Strömungen umfassen, kann man nicht immer einer Meinung sein, und das ist auch gut so. Wie hat Bertrand Russel so schön gesagt: „Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle unrecht haben.“ Streit ist manchmal wichtig, um voran zu kommen, denn er sorgt dafür, dass politische Standpunkte immer wieder aufs Neue geprüft und damit bestätigt oder verworfen werden. Darum plädiere ich dafür, sich auf dem politischen Parket wieder mehr dem Duellieren mit Argumenten zu widmen, anstatt dem Totschweigen von Problemen oder dem ebenso schädlichen Niederbrüllen konträrer Meinungen. Zudem würde ich mir mehr Ehrlichkeit in der Politik wünschen. Ich finde es fraglich, Plakate mit Sprüchen wie „Jetzt sind die Reichen dran“ im Saarland aufzuhängen, wenn ich selbst in einer Luxusvilla lebe. Oder der Regierung Versagen im sozialen Bereich vorzuwerfen, wenn ich selbst seit Jahren oder gar Jahrzenten in Regierungsverantwortung bin. Das erweckt nur falsche nicht erfüllbare Hoffnungen bei den Menschen, und führt am Ende zu noch größeren Verärgerungen und einer Ausweitung der politischen Kluft in unserem Land.

Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm Ihrer Partei?

–    Investitionen in die Zukunft, d. h. in Straßen, Brücken, Breitband, Schulen und öffentliche Einrichtungen bei gleichzeitigem Abbau der Landesschulden.
–    Die Unterstützung junger Familien beim Erwerb eigenen Wohnraumes u. a. durch einen Kinderbaubonus
–    Die finanzielle Entlastung von Familien im Bildungs- und Betreuungsbereich durch die Einrichtung eines Bildungskontos sowie die langfristige Abschaffung der KiTa-Gebühren

Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

Ich bewundere und begrüße den Einsatz unserer Landesmutter Annegret Kramp-Karrenbauer in Berlin. Durch ihren Verhandlungserfolg haben wir Saarländerkünftig deutlich mehr finanzielle Mittel zur Verfügung, um in die Infrastruktur unseres Landes investieren zu können und um mehr Lehrer und Polizisten einstellen zu können. Damit hat unser Land eine echte Perspektive, um auch künftig eigenständig zu bleiben und ein Ort zu sein, an dem die Menschen gerne leben und auch leben können. Der Weg, den die CDU eingeschlagen und auch in den letzten fünf Jahren in einer großen Koalition fortgesetzt hat, war richtig. Nur durch den konsequenten Schuldenabbau der letzten Jahre wurden Spielräume für eine ernsthafte Entschuldung und finanzielle Zukunft des Landes geschaffen, die von den anderen Ländern und dem Bund anerkannt und gewürdigt wurden.  Eine Abkehr von diesem Weg, wie es Rot-Rot-Grün plant, wäre fatal. Man kann nur das Geld ausgeben, das man auch einnimmt. Kreditfinanzierte Ausgaben sind eine Schande und schränken nur den Handlungsspielraum der jüngeren Generationen ein, die eines Tages für diese Schulden aufkommen müssen. Das wird es mit mir nicht geben. Ich bekenne mich klar zur Schuldenbremse und klar zu einer generationengerechten Politik. Dafür stehe ich, und dafür steht auch die CDU. Ich bitte Sie daher mir am 26. März Ihre Stimme zu geben, damit die Stimme der jüngeren Generationen im Landtag wieder gestärkt wird.

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