Saarländer zahlten im Dezember weniger für Energie – Schokolade wurde deutlich teurer

Steigt die Inflationsrate, bekommt man immer weniger für sein Geld. (Symbolbild)

Die Teuerungsrate im Saarland hat sich zum Jahresende 2025 deutlich abgeschwächt. Mit 1,9 Prozent lag die Inflation im Dezember erstmals seit Mai wieder unter der Zwei-Prozent-Marke, wie das Statistische Amt des Saarlandes mitteilte. Noch im November hatte die Preissteigerung bei 2,2 Prozent gelegen. Der Verbraucherpreisindex stieg gegenüber dem Vormonat minimal um 0,1 Prozent und erreichte einen Stand von 122,1 Punkten.

Hauptgrund für die gedämpfte Preisentwicklung waren fallende Energiekosten. Die Ausgaben für Haushaltsenergie gingen im Jahresvergleich um 4,8 Prozent zurück. Strom wurde 6,4 Prozent billiger, Heizöl kostete 4,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch bei Erdgas (minus 2,5 Prozent) und Fernwärme (minus 4,6 Prozent) konnten Verbraucher sparen. Einzig feste Brennstoffe wie Brennholz und Holzpellets verteuerten sich um 5,3 Prozent. An den Tankstellen mussten Autofahrer durchschnittlich 1,5 Prozent mehr bezahlen als im Dezember 2024. Ohne Einberechnung der Energiepreise hätte die Inflationsrate bei 2,0 Prozent gelegen.

Bei Lebensmitteln stiegen die Preise im Schnitt um 2,2 Prozent. Besonders kräftig legten Schokoladenprodukte zu – sie kosteten 21,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. Fleisch und Fleischwaren verteuerten sich um 4,5 Prozent. Günstiger wurden hingegen Molkereiprodukte und Eier (minus 0,8 Prozent) sowie Fisch und Meeresfrüchte (minus 0,2 Prozent). Den stärksten Preisrückgang verzeichneten Speisefette und -öle mit minus 18,6 Prozent. Im Dienstleistungsbereich mussten Gäste in Restaurants 4,5 Prozent mehr für Speisen und Getränke ausgeben. Die Preise für Gaststättendienstleistungen insgesamt stiegen um 4,3 Prozent, Übernachtungen verteuerten sich um 0,6 Prozent. Bei Bekleidung und Schuhen blieben die Preise mit einem Plus von 0,1 Prozent nahezu stabil. Wintersportler konnten sich über günstigere Ausrüstung freuen: Ski, Snowboards und andere Wintersportartikel kosteten 10,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

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