Wegen einer bevorstehenden Extremwetterlage mit gefrierendem Regen und großflächigem Glatteis findet der Unterricht am Montag, 15. Januar, im Saarland nicht in Präsenz statt. Das Ministerium für Bildung und Kultur hat eine landesweite Umstellung auf Distanzunterricht beschlossen.
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor „besonders kritischer“ Glättegefahr durch gefrierenden Regen auf gefrorenem Boden. Zusätzlich sei regional mit Schneefall zu rechnen. Akute Rutschgefahr bestehe nahezu überall.
„Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie aller Beschäftigten an den Schulen hat absolute Priorität“, betont Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. „Angesichts der massiven Glatteiswarnungen können wir den regulären Schulweg nicht verantworten.“
Das Ministerium hat folgende Regelung für Montag getroffen:
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Der Präsenzunterricht entfällt an allen Schulen im Saarland.
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Der Unterricht findet im Rahmen des Distanzlernens statt.
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Schulen richten eine Notbetreuung für Kinder ein, die nicht zu Hause betreut werden können.
Die Maßnahme stützt sich auf das seit dem 1. August 2025 geltende Digitale-Bildung-Gesetz (DiBiG), das bei außergewöhnlichen Lagen landesweite Regelungen ermöglicht.
„Wir wissen, dass solche Entscheidungen eine Herausforderung für Familien darstellen. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung, rechtzeitig zu reagieren – und nicht erst, wenn es bereits zu spät ist“, so Streichert-Clivot weiter. Die Schulen wurden über die Regelung informiert und geben Details direkt an Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte weiter.





