Der neue Alltagsradweg zwischen Oberlinxweiler und der St. Wendeler Innenstadt ist am 5. August offiziell eröffnet worden. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Bürgermeister Peter Klär übergaben die rund 1,2 Kilometer lange Strecke gemeinsam mit zahlreichen Gästen feierlich ihrer Bestimmung. Bereits seit der Verkehrsfreigabe im Oktober vergangenen Jahres wird der Weg intensiv genutzt – eine Personenzählung registrierte in den ersten 100 Tagen mehr als 10.000 Nutzer.
Die Veranstaltung begann am Sportplatz in Oberlinxweiler, von wo aus die Teilnehmer gemeinsam über den neuen Weg zu den Stadtwerken St. Wendel wanderten. Dort erwartete die Gäste ein Rahmenprogramm rund ums Rad, darunter ein Fahrrad-Geschicklichkeitsparcours für Kinder. Das Herzstück der neuen Verbindung ist eine rund 60 Meter lange Fahrradbrücke über die Blies, die eine direkte Anbindung zwischen dem Bereich des Sportplatzes Oberlinxweiler und dem Stadtzentrum ermöglicht. Ergänzt wird die Strecke durch ein modernes Beleuchtungskonzept, das Sicherheit und Aufenthaltsqualität erhöht.
Der Radweg ist Teil des städtischen Radverkehrskonzepts und soll die Bedingungen für den Alltagsradverkehr in St. Wendel verbessern. Bürgermeister Peter Klär sagte: „Mit diesem Radweg haben wir eine moderne, sichere und umweltfreundliche Verbindung geschaffen, die den Alltag vieler Bürgerinnen und Bürger erleichtert. Die Maßnahme ist der nächste Schritt der Umsetzung unseres Radverkehrskonzeptes und somit ein Schritt hin zu mehr Mobilitätsvielfalt in St. Wendel. Wie die Nutzerzahlen zeigen, wird der Weg bereits sehr gut angenommen. Das freut mich ganz besonders.“
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte: „Fahrradfahren ist Lebensqualität und eine gesunde und umweltschonende Alternative zum Auto – besonders dann, wenn schöne und sichere Wege dazu einladen. Als Landesregierung wollen wir diese Wege schaffen und investieren daher gezielt in die Radinfrastruktur im Saarland. Der neue Rad- und Fußweg zwischen St. Wendel und Oberlinxweiler ist deshalb ein echter Gewinn: für den Alltag, die Freizeit und den Tourismus. Er zeigt zugleich, was möglich ist, wenn Land, Bund, Kommunen und alle weiteren Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich bin sicher, dass viele Menschen diese neue Verbindung gerne nutzen und dabei unsere schöne Heimat neu entdecken werden.“
Die Gesamtkosten für das Projekt beliefen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Davon übernahm der Bund 90 Prozent aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“. Die Stadt St. Wendel trug einen Eigenanteil von zehn Prozent. Die Beantragung, Abwicklung und Auszahlung der Fördermittel erfolgte über das Land. Neben der Alltagsnutzung soll der Radweg künftig auch eine überregionale Anbindung ermöglichen.




