Gegen Menschenhandel

Polizei und Zoll durchsuchen drei Objekte im Saarland – Gemeinsamer Aktionstag gegen Menschenhandel

Police car on the street
Symbolbild

Am heutigen „Welttag gegen Menschenhandel“ (30.07.2021) durchsuchten Einsatzkräfte des Hauptzollamts Saarbrücken und des Landespolizeipräsidiums Saarland gemeinsam mehrere Objekte in Merzig und Sankt Wendel.

Im Visier hatten die fast 30 Einsatzkräfte der Polizeiinspektionen aus Merzig und Sankt Wendel, die gemeinsam mit Ermittlern der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ des Hauptzollamts und des Dezernats für Menschenhandel/Schleusungskriminalität des Landespolizeipräsidiums ab dem späten Vormittag unterwegs waren, mehrere Nagelstudios. Dort wurden die durch das Amtsgericht Saarbrücken erlassenen Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt.



Die Beschlüsse resultieren aus einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Einschleusung von ausländischen Arbeitskräften und des Menschenhandels zur Ausbeutung der Arbeitskraft. Als Beweismittel sichergestellt wurden diverse schriftliche Unterlagen, die jetzt ausgewertet werden müssen.

Arbeitskräfte, die nicht über eine entsprechende Arbeitserlaubnis und die erforderlichen Aufenthaltstitel verfügen, konnten nicht festgestellt werden. Die Abteilung für Schwarzarbeitsbekämpfung des Zolls registrierte verschiedene Unregelmäßigkeiten bei der Registrierung der Arbeitszeiten.

Die Ermittlungen dauern an.

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