Die CDU Saar hat die Vorwürfe des SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulrich Commerçon im Zusammenhang mit einer Abstimmung im Gemeinderat von Mettlach scharf zurückgewiesen.
In einer Stellungnahme wirft die CDU Commerçon vor, bewusst ein falsches Bild zu zeichnen und der CDU zu Unrecht eine Zusammenarbeit mit der AfD zu unterstellen.
„Herr Commerçon sollte mit seinen scheinheiligen und übertriebenen Anklagen sehr vorsichtig sein. Wer der CDU in Mettlach öffentlich ein Bündnis mit der AfD unterstellt, obwohl die CDU dort im Gemeinderat eine absolute Mehrheit hat und für Mehrheiten überhaupt nicht auf die AfD angewiesen ist, agiert bewusst verzerrend und unredlich“, heißt es in der Erklärung.
Die CDU argumentiert, Commerçon konstruiere ein AfD-Narrativ aus parteitaktischen Gründen und werde damit den ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitikern vor Ort nicht gerecht.
Gleichzeitig verweist die CDU auf einen Beschluss im Gemeinderat von Gersheim aus dem vergangenen Jahr. Dort seien Hallennutzungsgebühren für Jugendliche mit Stimmen von SPD, Grünen und AfD beschlossen worden.
Die CDU erklärt dazu: „Die CDU braucht in Mettlach keine AfD. Die SPD hat in Gersheim aber offenbar kein Problem damit gehabt, gemeinsam mit Grünen und AfD Gebühren für Jugendliche einzuführen. Das ist der Unterschied zwischen Realität und roter Empörungsinszenierung.“
Darüber hinaus kritisiert die CDU die Wortwahl Commerçons in der Debatte um die Benennung einer Kindertagesstätte und wirft ihm vor, einen kommunalpolitischen Konflikt unnötig zu emotionalisieren.
Abschließend fordert die CDU eine Stellungnahme von Anke Rehlinger als SPD-Landesvorsitzende zu den Vorgängen in Gersheim.





