Personalberater Heiko Banaszak zu Gast bei IHK Regional in St. Wendel

St. Wendel. „Warum haben zweitklassige Chefs oft drittklassige Mitarbeiter?“ – diese etwas provokante Frage stellte Personal-Berater Heiko Banaszak bei der Veranstaltung „Mitarbeiter für Ihr Unternehmen finden“ im UTZ St. Wendel. Wie immer hatten IHK Regional und Wirtschaftsförderung gemeinsam eingeladen. Banaszak gab auch gleich zu Beginn die Antwort; „Ganz einfach: weil zweitklassige Chefs keine erstklassigen Mitarbeiter um sich herum ertragen. Erstklassige Mitarbeiter sind anders und das ist für viele der zweitklassigen Chefs ein Problem.“

Der Personal-Berater weiter: „Erstklassige Mitarbeiter himmeln ihren Chef nicht an, denken nicht in Hierarchien, haben erstklassige Netzwerke, sind gute Taktiker und – ganz wichtig – erstklassige Mitarbeiter wollen erstklassige Kollegen.“ Um einen solchen Mitarbeiter für sich zu gewinnen, müssen die Chefs cleverer und flexibel sein und etwas besser machen als die Wettbewerber. Primär solle man sich die Frage stellen „wie tickt ein erstklassiger Mitarbeiter, wie kann ich den packen?“.  Da ist, so Banszak, die erstklassige Vorbereitung des Bewerbungsgespräches ein absolutes Muss.

IHK-Geschäftsführer Peter Nagel hatte in seiner Begrüßung das Thema auf den Punkt gebracht: „Der Fisch stinkt nun mal vom Kopf. Die Qualität der Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg.“. Aber was zeichnet den erstklassigen Mitarbeiter aus, wo findet man den und vor allem: wie kann ich den für mein Unternehmen gewinnen?

Heiko Banaszak: „Top-Köpfe möchten Top-Köpfe um sich herum. Machen Sie sich nichts vor! Wenn ein Star-Fußballer nur Kreisligaspieler um sich herum hat, wird er schnell gelangweilt und frustriert sein und das Weite suchen. Ähnlich geht es guten Mitarbeitern. Zweitklassige Chefs sind eben auch nur zweitklassige Gesprächspartner für diese Gattung an Mitarbeitern.“ Um einen erstklassigen Mitarbeiter für das eigene Unternehmen zu gewinnen, sollten die Chefs flexibler, cleverer als die Mitbewerber sein. „Sie müssen etwas besser machen als andere. Stellen Sie sich die Frage „wie tickt dieser potentielle Mitarbeiter, was macht dem Spaß, wie kann ich den  packen?“

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