Am 30. April hat das saarländische Innenministerium bei der Fachtagung „Kommunale Kriminalprävention“ in St. Ingbert Maßnahmen zum besseren Schutz von Amts- und Mandatsträgern vorgestellt, an der Vertreter von Polizei, Opferschutz und weiteren Institutionen beteiligt waren.
Im Fokus stehen mehr Prävention, größere Handlungssicherheit und stärkere Netzwerke. Hintergrund sind zunehmende Angriffe, Bedrohungen und Einschüchterungen gegen politisch Engagierte.
Innenminister Reinhold Jost betonte: „Wer unsere Demokratie trägt, darf nicht Ziel von Hass und Gewalt werden. Wir handeln entschlossen: Wir stärken Schutz, Prävention und konkrete Unterstützung. Der Staat steht sichtbar und verlässlich an der Seite derjenigen, die Verantwortung übernehmen.“
Die Tagung vermittelte praxisnahe Strategien zum Umgang mit Bedrohungssituationen. Dazu zählen das frühzeitige Erkennen von Risiken, gezielte Präventionsmaßnahmen sowie eine engere Vernetzung von Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen. Ziel ist es, politisch Engagierten mehr Sicherheit im Alltag zu geben und im Ernstfall schnelle Unterstützung zu gewährleisten.
An der Veranstaltung nahmen unter anderem auch Opferschutzorganisationen wie der Weiße Ring e.V. teil, um bestehende Hilfsangebote weiter zu verzahnen.



