Nonnweiler: Neujahrsempfang des Bürgermeisters gibt Ausblick auf 2018

Der traditionelle Neujahrsempfang des Bürgermeisters der Gemeinde Nonnweiler Dr. Franz Josef Barth fand am vergangenen Sonntag in der Kurhalle in Nonnweiler statt.

Das eigentlich freudige Ereignis wurde überschattet durch den traurigen Verlust des Ehrenbürgers Arno Krause, dem Gründer der Europäischen Akademie Otzenhausen. Dieser verstarb am Donnerstag, den 11. Januar 2018. Noch im November hatten Dr. Barth und Herr Krause über zukünftige Projekte gesprochen. In Gedenken an einen „großen Europäer“, wie der Bürgermeister betonte, wurde vor dem offiziellen Teil eine Schweigeminute abgehalten.

Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth nutzte in seiner Rede die Gelegenheit und blickte gemeinsam mit seinen Gästen auf ein gelungenes Jahr 2017 zurück. Gerade was Finanzen und die Wirtschafslage der Gemeinde betrifft, fiel die Gesamtbilanz im Jahr 2017 recht positiv aus, was unter anderem auch daran liegt, dass Nonnweiler als Wirtschaftsstandort sehr beliebt ist. Es kam zu Neuansiedlungen und einige der Betriebe bauten ihren Standort aus. Die Einnahmen durch Gewerbesteuern verzeichneten einen Anstieg um zwei Millionen Euro. Auch die soziale Beteiligung der Bewohner floriert in der Gemeinde. Viele Bürger engagieren sich in Vereinen, Organisationen und Ehrenämtern, was der Bürgermeister stolz verkündete. „Die gesellschaftliche Bedeutung dieser Arbeit ist mir sehr bewusst“, bekräftigte Barth, weshalb ihm auch viel daran liegt, diese weiterhin zu fördern. Beispielhaft für diese Unterstützung sei ein Gebäude in Primstal, welches saniert wurde und nun als „Haus der Vereine“ den örtlichen Verbänden zur Verfügung steht. Lediglich in der Bevölkerungsstatistik kommt die Gemeinde schlecht weg. Im Jahre 2017 musste ein Rückgang der Bevölkerung um 45 Personen verzeichnet werden.

Für die Zukunft sind einige Investitionen geplant. So sollen die Bauvorhaben und Sanierungsmaßnahmen in den Kitas und Schulen umgesetzt und abgeschlossen werden. Auch im Bereich Tourismus wird sich in den nächsten Jahren viel tun. So soll zum Beispiel das Freizeitzentrum Peterberg erweitert und die Plateauplatte umgestaltet werden. Bezüglich des geplanten Freizeitweges zwischen Freisen und Bierfeld rechnet der Bürgermeister mit der Fertigstellung im Jahre 2020.

Da im Mai 2019 Kommunalwahlen anstehen, nutzte der Bürgermeister Dr. Franz Josef Barth den Anlass um zu verkünden, dass er erneut zur Wahl antreten wird.

Das Nonnweiler Prinzenpaar ließ es sich nicht nehmen auch noch bei der Veranstaltung vorbei zu schauen, musste aber dem Bürgermeister versprechen ihn bis Altweiberfasching im Amt zu lassen.

Die musikalische Gestaltung des Abends übernahmen der Pianist Thomas Müller, sowie Kabarettist Christof Scheid, der mit seinen eigenen Liedern die Besucher zum Schmunzeln, Lachen und Mitsingen anregte.

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