Naturschutzbeauftragte für die Stadt St. Wendel berufen

St. Wendel. Umwelt- und Naturschutz lebt vor allem von ehrenamtlichem Engagement. Deshalb sieht das Saarländische Naturschutzgesetz vor, dass die Städte und Gemeinden örtliche Naturschutzbeauftragte als Ansprechpartner für alle Naturschutzfragen im jeweiligen Stadt- bzw. Ortsteil berufen und betreuen. Ihre Aufgabe ist es, die Stadt in allen Angelegenheiten des Naturschutzes zu beraten und zu unterstützen. Sie werden bei Planungen und Maßnahmen, die den Naturschutz betreffen, angehört und zu den Fachausschüssen des Stadtrates eingeladen. Zudem beraten die Naturschutzbeauftragten ihre Mitbürger, informieren über naturschutzrechtliche Gegebenheiten oder gehen Naturschutzprojekte an.

Betreut werden die Naturschutzbeauftragten vom Umweltamt der Kreisstadt, mit dem sie im ständigen Austausch stehen. Naturschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel die Errichtung des Krötenzaunes am Biotop in Werschweiler, werden gemeinsam geplant und durchgeführt.

Nach Ende der bisherigen Amtszeit wurden jetzt die Naturschutzbeauftragten für das Stadtgebiet neu berufen. In Hoof übereichten Bürgermeister Peter Klär zusammen mit dem Leiter des städtischen Umweltamtes, Jürgen Rauber und den St. Wendeler Ortvorstehern die Ernennungsurkunden. Auf Vorschlag der Ortsräte wurden die folgenden Personen ernannt:

Peter Volz für Dörrenbach, Hoof, Osterbrücken und Werschweiler;
Hans Brill für Leitersweiler;
Ortwin Drumm für Bubach und Saal;
Jürgen Müller für Bliesen;
Jürgen Guth für Marth und Niederkirchen;
Wolfgang Schwingel für Niederlinxweiler;
Hermann Jenni für Urweiler;
Stefan Gerhard für Oberlinxweiler.

Bürgermeister Klär wies darauf hin, dass der Natur- und Umweltschutz innerhalb der Stadt einen hohen Stellenwert hat. Bereits 1986 wurde Klaus Stein als hauptamtlicher Umweltbeauftragter eingestellt und 1988 das Umweltamt geschaffen. Damals ein Novum im Saarland, mit dem St. Wendel eine Vorreiterrolle übernommen hatte. „Politik für Natur- und Umweltschutz ist eine ganzheitliche Aufgabe. Ökologische Anforderungen müssen mit sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen koordiniert werden, ausgerichtet an der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen“, betont der St. Wendeler Bürgermeister. Dazu leisten die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten – manche schon seit vielen Jahren – einen wichtigen Beitrag und sind Bindeglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung. Klär weiter: „Für das gemeinsame Ziel, eine lebens- und liebenswerte Stadt im Einklang mit der Natur, sind ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte unverzichtbar. Dafür gebührt ihnen Dank und Anerkennung.“

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