Ein offener Umgang mit Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen ist immer noch nicht selbstverständlich. Um dies zu ändern, startet die MUT-TOUR auch in diesem Jahr wieder durch ganz Deutschland. Vom 1. Juni bis 3. September 2024 sind 12 Etappen-Teams unterwegs, um für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen zu werben. Die Teilnehmer fahren auf Tandem-Fahrrädern und wandern, teilweise begleitet von Pferden, insgesamt 3.800 Kilometer durch das Land.
Unter dem Motto „Mut zur Selbsthilfe – Unterstützung sichtbar machen!“ macht die Tour auf das erste gemeinnützige Suchportal rund um psychische Gesundheit in Deutschland, den MUT-ATLAS, aufmerksam. „Ein offener Austausch kann Vorurteile und Unsicherheiten abbauen“, berichten die Teilnehmer, die sowohl Betroffene als auch Angehörige sind.
Gemeinsam unterwegs gegen Vorurteile
Psychische Gesundheit im Fokus
Seit 2012 machen bei der MUT-TOUR Menschen mit und ohne Depressionserfahrungen gemeinsam Sport und Öffentlichkeitsarbeit. Sie setzen sich mit persönlichen Geschichten für mehr Wissen und Mut im Umgang mit psychischen Erkrankungen ein. Jeden Sommer bewegen sich Sechserteams auf Tandems oder wandernd durch Deutschland und sprechen unterwegs mit Journalisten. Unterstützt durch psychosoziale Partnerorganisationen finden entlang der Route zahlreiche Aktionen statt. Ein Kurzvideo von „Tandem Tales“ gibt Einblicke in die MUT-TOUR.
Am Sonntag, den 18. August, macht das sechsköpfige Tandemteam der MUT-TOUR 2024 Halt in St. Wendel an der Basilika St. Wendelin.
Fakten zur MUT-TOUR 2024
Start: 1. Juni in Bremen, Ziel: 3. September in Osnabrück
Die Tour umfasst 3.800 Kilometer und wird von 10 Tandemteams sowie zwei Wanderteams, eines davon mit Pferdebegleitung, bewältigt. Insgesamt nehmen rund 70 Personen in 12 Etappen-Teams teil. Die aktuelle Tandemetappe 9 startet am 15. August in Mainz und führt über Bad Kreuznach, Saarbrücken und Trier bis nach Koblenz am 24. August 2024. Die Veranstaltung wird von Mut fördern e.V. organisiert und von zahlreichen Partnern wie der DAK, BARMER, Deutsche Rentenversicherung und Aktion Mensch unterstützt. Kooperationen bestehen u.a. mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga e.V.





