Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen und bringt für viele Betroffene Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einen spürbaren Verlust an Lebensqualität mit sich. Besonders oft sind Knie- und Hüftgelenk betroffen. Am Dienstag, 18. August 2026, können sich Interessierte im Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler umfassend über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten informieren. Prof. Dr. Georg W. Omlor, Chefarzt der Operativen Orthopädie und Leiter des zertifizierten EndoProthetikZentrums, hält im Rahmen der Reihe „Medizin verstehen – Infoveranstaltung von Experten für jedermann“ einen Vortrag zu diesem Thema.
Der Mediziner wird erläutern, wie Arthrose entsteht, welche nicht-operativen Therapien Beschwerden lindern können und ab wann ein künstlicher Gelenkersatz in Betracht gezogen werden sollte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Qualitätsmerkmalen eines zertifizierten EndoProthetikZentrums. Prof. Omlor wird erklären, welche strukturellen, personellen und prozessualen Anforderungen hinter einer solchen Zertifizierung stehen und warum Patientinnen und Patienten davon durch standardisierte Abläufe, hohe Behandlungsqualität und besondere Sicherheit profitieren. Im Anschluss an den Vortrag haben die Zuhörer die Möglichkeit, Fragen direkt an den Referenten zu richten.
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Foyer des Geriatriegebäudes am Standort St. Wendel. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.marienhaus-st-wendel-ottweiler.de abrufbar.
Das Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler ist ein Schwerpunktversorger für das Nordsaarland und angrenzende Regionen von Rheinland-Pfalz. Mit über 300 Betten werden jährlich rund 14.500 Patientinnen und Patienten behandelt. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem das muskuloskelettale Zentrum mit zertifiziertem EndoProthetikZentrum, die Neurologie mit zertifizierter Stroke Unit und spezialisierter Parkinson-Versorgung, die Kardiologie mit modernem Katheterlabor und Rhythmologie sowie eine Zentrale Notaufnahme mit Chest Pain Unit und Beobachtungsstation. Als einziges zertifiziertes Zentrum für Unfallchirurgie im Alter im Saarland bietet das Klinikum zudem mit der Akutgeriatrie eine umfassende Betreuung älterer Patienten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Psychiatrie und Psychotherapie. Rund 1.300 Mitarbeitende sorgen mit über 135 Jahren Erfahrung für eine ganzheitliche Versorgung.




