Neuen Ideen mehr Raum geben. Stärker auf Eigeninitiative setzen. Die oft mit vielen feinen Einschränkungen, strengen Regeln behafteten Fördermöglichkeiten aufbrechen. Kurzum: ländliche Regionen stärken und entwickeln. Auch, damit sie sich nicht abgehängt fühlen. Das sind laut Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, die Grundideen hinter dem Bundesmodellprojekt „Land(auf)Schwung“. 13 Regionen, die jeweils 1,5 Millionen Euro für eigene Projekte zur Regionalentwicklung erhalten, nehmen teil. Darunter die Landkreise St. Wendel und Neunkirchen.
Um sich einen Überblick zu verschaffen, wie sein Programm „Land(auf)Schwung“ im Saarland umgesetzt wird, besuchte Minister Schmidt St. Wendel. „Wir setzen bereits seit Jahren auf eine effektive Regionalentwicklung“, sagte Landrat Udo Recktenwald, „daher ist das Bundesmodellprojekt eine sinnvolle Ergänzung, die in der Region auf große Unterstützung stößt.“ Der Landkreis St. Wendel habe mit vier Startprojekten begonnen, viele weitere Folgeprojekte wurden seitdem initiiert und umgesetzt. Die Ideen dazu kamen von Vereinen, Institutionen, Bürgern. Recktenwald: „Dabei setzen wir auf Nachhaltigkeit, auf Vernetzung möglichst vieler Akteure.“
Auch Sören Meng, Landrat des Landkreises Neunkirchen, nutze die Gelegenheit, Minister Schmidt über den aktuellen Stand von „Land(auf)Schwung“ in seiner Region zu informieren. Beide Landräte betonten, dass sie sich regelmäßig austauschen, Erfahrungen weitergeben, Projekte diskutieren.
Dass die Entwicklung des ländlichen Raumes immer bedeutender werde, betonte der Minister. Daher habe er in seinem Haus seit dem 1. Februar eine eigene Abteilung eingerichtet: ländliche Entwicklung und Strukturfragen. Die eben ländlich geprägte Regionen unterstützen solle. Auch nach 2018 – wenn das Bundesmodellprogramm „Land(auf)Schwung“ ausläuft.
Foto: Sören Meng (Landrat Landkreis Neunkirchen), Christian Schmidt (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft), Udo Recktenwald (Landrat Landkreis St. Wendel); Fotograf: B&K




