Die Marienhaus-Gruppe hat ihre dauerhafte Verpflichtung zur medizinischen Versorgung im nordöstlichen Saarland bekräftigt. Das Unternehmen reagierte am 9. März 2026 auf Stellungnahmen regionaler Politiker und betonte, dass es bereits seit Jahren unabhängig von neuen Gesetzgebungen oder Leistungsgruppen seinen Versorgungsauftrag am Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler erfülle. Die Unternehmensführung zeigte sich überrascht über die Forderung nach einem erneuten Bekenntnis zum Standort.
Das Gesundheitsunternehmen begrüßte die Zusage der regionalen Politik, finanzielle Mittel für die dauerhafte Absicherung der stationären Versorgung bereitzustellen. Diese Unterstützung sei besonders bedeutsam, da die Investitionsfinanzierung der Kliniken sowohl im Saarland als auch bundesweit vor großen Herausforderungen stehe. Für die Bevölkerung in St. Wendel und im nördlichen Saarland stelle dies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Gesundheitsversorgung dar.
Konkrete Ausbaupläne sehen Investitionen in das sogenannte Geriatrie-Gebäude vor. Durch dessen Modernisierung sollen die Kapazitäten für die körperliche Behandlung von Patienten erweitert werden. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Notfallversorgung in den Bereichen Geriatrie, Kardiologie, Neurologie sowie Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Marienhaus-Gruppe will diese Projekte sowohl mit eigenen Mitteln als auch mit Unterstützung des Landes und der Region umsetzen. Das Unternehmen betonte abschließend, dass die Weiterentwicklung und der Ausbau der Versorgungsstrukturen in St. Wendel unabhängig von Entscheidungen zur Versorgungssituation in Neunkirchen notwendig und sinnvoll seien.



