Die Union Stiftung veranstaltet am Montag, 1. Juni 2026, um 18.30 Uhr eine Diskussion zum Thema Antisemitismus und Zivilcourage. Als Gast wird Karoline Preisler erwartet, die in den vergangenen Jahren durch ihr öffentliches Engagement gegen Antisemitismus bekannt wurde. Die Veranstaltung findet im Haus der Union Stiftung in der Steinstraße 10 in Saarbrücken statt.
Preisler hat sich einen Namen gemacht, indem sie sich regelmäßig mit einem Blumenstrauß und Schildern mit Botschaften wie „Bring them home“, „Until the last hostage“ oder „Against Antisemitism“ bei pro-palästinensischen Demonstrationen positioniert. Besonders in den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln zeigt sie Präsenz. Während andere Teilnehmer gegen Israel demonstrieren, setzt sie sich für Israel, die Opfer des Terrorangriffs und die Befreiung der Geiseln ein. Den Anstoß für ihr Engagement gab der Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem Geiseln genommen und Verbrechen wie Misshandlungen, Vergewaltigungen und Morde begangen wurden.
Die Veranstaltung wird sich mit der Entwicklung des Antisemitismus auf deutschen Straßen in den letzten Jahren befassen und dessen gesellschaftliche Auswirkungen beleuchten. Preisler wird über ihre persönlichen Erfahrungen bei Demonstrationen sprechen und darüber, was es bedeutet, in einer angespannten politischen Stimmung öffentlich Stellung zu beziehen. Gemeinsam mit den Teilnehmern soll erörtert werden, welche Verantwortung Politik und Zivilgesellschaft bei der Bekämpfung von Antisemitismus tragen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung über die Website der Union Stiftung unter www.unionstiftung.de/veranstaltungen wird erbeten. Zusätzlich wird die Diskussion per Livestream auf YouTube unter www.youtube.com/@unionstiftung übertragen.





