Die Kreisvolkshochschule St. Wendel widmet sich am 5. März 2026 dem literarischen Erbe des verstorbenen Hasborner Dichters Johannes Kühn. Um 18:30 Uhr findet im Kultur- und Bildungsinstitut in der Werschweiler Straße 14 eine literarische Soirée statt, bei der das künstlerische Schaffen des Autors im Mittelpunkt steht.
Der Vorsitzende der Johannes-Kühn-Gesellschaft, Dr. Martin Rech, gestaltet den Abend gemeinsam mit seiner Mutter Irmgard Rech aus Thalexweiler. Die Familie Rech pflegte eine besonders enge Verbindung zu dem Dichter. Irmgard Rech und ihr verstorbener Ehemann Professor Dr. Benno Rech zählten zu den engsten Freunden Kühns und fungierten als seine Herausgeber. Durch ihr Engagement erschienen seine Gedichte bei renommierten Verlagen und fanden internationale Beachtung.
Die Veranstaltung trägt den Titel „So sprechen, dass im Wort die ganze Welt aufscheint“ – ein Zitat des saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig (1927-2018), der damit die dichterische Intention seines Freundes und Kollegen Kühn beschrieb. Das Programm umfasst Gedichte zu verschiedenen Themenbereichen: Die Vortragenden präsentieren Werke über Kühns Dichterexistenz im Dorf, seine Naturbetrachtungen sowie Texte zu prägenden Erfahrungen wie Krieg und Arbeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den zahlreichen Gasthaus-Gedichten, die Johannes Kühn verfasste und die an diesem Abend vorgestellt und erläutert werden.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Interessierte werden gebeten, sich über die Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-wnd.de anzumelden. Die Anmeldung erfolgt über den Bereich Lesungen auf der Webseite.



