IG Nationalparkbahn Hunsrück-Hochwald gibt Erklärung zu Radweg und Eisenbahn im Hochwald ab

Am Donnerstag, den 16.03.17 wurde bei einem Infoabend in der Kurhalle in Nonnweiler das Projekt „Nationalparkbahn“ vorgestellt. So soll im ersten Schritt auf einen Ausflugsverkehr zwischen Morbach und Thalfang (15 km) hingearbeitet werden. Dieser ist der spektakulärste Abschnitt der insgesamt 72 km langen Strecke Büchenbeuren-Türkismühle. Die Interessengemeinschaft Nationalparkbahn gab hierzu eine Erklärung ab:

„Die IG Nationalparkbahn will nicht ihr „eigenes Süppchen“ kochen, sondern vielmehr in das Mobilitätskonzept der Nationalparkregion integriert werden. Außerdem stehen Kooperationen mit den lokalen Touristikern, Gastronomen und Attraktionen auf dem Plan. Bei erfolgreicher Umsetzung ist eine Ausweitung des Verkehrs in Richtung Hermeskeil und weiter nach Türkismühle zur Nahetalbahn durchaus möglich. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings die Trassensicherung der Hochwaldbahn auf saarländischer Seite von Bierfeld nach Türkismühle. Um dem Wunsch der saarländischen Anrainergemeinden und des Landkreises St. Wendel nach einem Radweg auf dieser Trasse zu entsprechen, wurde ein alternativer Routenverlauf entwickelt. Diese Variante ermöglicht einen Radweg und sichert die Option einer weiteren Nutzung der Hochwaldbahn. Von großem Vorteil erweist sich dabei die Tatsache, dass die Trasse von Nonnweiler bis Türkismühle zweigleisig ausgebaut war. Daher wäre ein Radwegneubau nur auf 6,75 km direkt neben dem vorhandenem und auf dem Planum des ehemaligen zweiten Gleises nötig. Der weitere Verlauf ist auf bereits vorhandenen Feld- und Wirtschaftswegen möglich, was die Kosten des Radwegprojekts senkt. Die geschätzten Kosten für diese Radwegvariante belaufen sich auf etwa eine Mio. Euro,“ so die Interessengemeinschaft.

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