Gruppe von Geflüchteten besucht den Nationalpark

Diese Tour ist den Nationalpark-Rangern Roland Schmidt und Dirk Paul noch in guter Erinnerung. Ende März begleitete eine Gruppe von Flüchtlingen aus dem Landkreis St. Wendel die beiden bei ihrer Kontroll- und Beobachtungstour durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald.

Wie bei allen Rangertouren ließen Schmidt und Paul die Besucher bei ihrer Arbeit einen Blick über ihre Schulter werfen. Gerne erklärten sie Details über die Entstehung und Weiterentwicklung des Nationalparks. Ein ehrenamtlicher Übersetzer half bei der Verständigung. Die Flüchtlinge verfolgten mit Begeisterung die Ausführungen der beiden Ranger. „Es war eine schöne Begegnung“ so Ranger Dirk Paul, „das Interesse der Flüchtlinge an unserer Arbeit war groß und es hat uns eine besondere Freude bereitet, der Gruppe von sieben Besuchern, über die kulturellen Grenzen hinweg, den Nationalpark zu zeigen.“

 

Nach einem gemeinsamen Besuch der Wildenburg bei Kempfeld und der Besichtigung der Burganlage ging es weiter zu einem Arbeitseinsatz in ein Waldstück in der Nähe von Kempfeld. In diesem Bereich des Nationalparks halfen die Besucher tatkräftig bei der Rangerarbeit mit. Junge Buchenbäume waren nach Ihrer Anpflanzung zum Schutz vor Wildverbiss mit Wuchshüllen ausgestattet worden. Diese Schutzhüllen konnten jetzt entfernt werden und damit wurde der junge Wald sich selbst überlassen.

Mit viel Einsatz und Begeisterung erledigten die Teilnehmer ihre Arbeit – eine Arbeit, bei der sich die Ranger auch in Zukunft über helfende Hände freuen würden.

Die Teilnahme an der Rangertour wurde der Gruppe über die Flüchtlingsmaßnahme Alpha-JobFit des Kultur- und Bildungs-Institutes des Landkreises St. Wendel ermöglicht.

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