In den frühen Morgenstunden des Sonntags wurden die Bewohner von Gonnesweiler durch einen Großbrand aus dem Schlaf gerissen. Gegen 1:39 Uhr ging der Alarm bei den Rettungskräften ein – ein Anbau in der Nahetalstraße stand in Flammen. Die vierköpfige Familie, die in dem betroffenen Haus lebt, konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und brachte dabei auch ihre Katzen in Sicherheit. Verletzt wurde niemand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Anbau und bedrohten angrenzende Gebäude. Insgesamt 150 Helfer von Feuerwehr, DRK, Maltesern, Polizei, Bauhof und Katastrophenschutz arbeiteten Hand in Hand, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die frostigen Temperaturen machten die Löscharbeiten besonders schwierig – erst in den Morgenstunden konnte der Brand vollständig gelöscht werden.
Die extreme Hitze hatte einen Heizöltank so stark beschädigt, dass dessen Inhalt abgepumpt werden musste. Nur so konnte eine Umweltgefährdung verhindert werden. Während des mehrstündigen Einsatzes musste die Landstraße 135 komplett gesperrt werden. Außerdem fiel in Teilen von Gonnesweiler zwischenzeitlich der Strom aus. Obwohl die Familie unverletzt blieb, können sie vorerst nicht in ihr Zuhause zurück – der Brandrauch hat auch den Wohnbereich unbewohnbar gemacht. Die Polizei ermittelt nun, wie es zu dem Brand kommen konnte.



