Gonnesweiler: Seezeitlodge kündigt Umstrukturierung ab April an

Bei der feierlichen Eröffnung der Seezeitlodge, v.l.n.r.: Christian und Kathrin Sersch, Anette und Gottfried Hares

Gonnesweiler. In der Seezeitlodge stehen ab April Veränderungen bevor. Das gaben die Geschäftsführer, Kathrin und Christian Sersch, im Rahmen eines Pressetermins bekannt. Unter anderem werden die Angebote für Gäste erweitert, einige bauliche Maßnahmen stehen an und eine Umstrukturierung der internen Abläufe soll dafür sorgen, dass die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter in ihrer Arbeit entlastet werden.

2018 war ein gutes Jahr für die Seezeitlodge. Eine durchschnittliche Auslastung von ca. 80 %, zufriedene, wiederkehrende Gäste und ein Wellness- und Entspannungsprogramm, das sowohl von internen als auch externen Gästen gerne genutzt wird. Das führte dazu, dass sich die Zahl der Arbeitnehmer von anfänglichen 80 auf 150 fast verdoppelt hat.

Die meisten Gäste kommen aus den Wallungsgebieten Frankfurt, Stuttgart, Köln und Luxemburg, um zu entspannen, Energie zu tanken und einfach mal abzuschalten. Rund ein Viertel der Gäste sind aber auch Saarländer, die es für ein paar Tage an den Bostalsee lockt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt bei 2,1 Übernachtungen. Manche Gäste blieben auch schon bis zu zwei Wochen. Insgesamt verzeichnete das Hotel im vergangenen Jahr 50.067 Übernachtungen, was bei 200 Betten verteilt auf 98 Zimmer eine Auslastung von 86,9 Prozent macht. Ein Erfolg, über den auch die Eheleute Sersch sehr glücklich sind.

Darüber hinaus hat sich im vergangenen Jahr gezeigt, wo das Angebot noch optimaler an die Erwartungen und die Bedürfnisse der Gäste angepasst werden kann und was sich ändern kann, um die Mitarbeiter zu entlasten.

Der Fokus soll ab diesem Jahr noch stärker auf das Hotel & Spa als „Kraftort“ gelegt werden. Bedeutet, dass die Gäste die messbaren Erdenergien und die Natur noch besser erleben können sollen. Das Aktivprogramm wird erweitert. Mit einem Hoteleigenen Wanderführer werden künftig vielseitige Wanderungen in der Natur angeboten. Im Wald sollen Waldbaden und Waldmeditation für noch mehr Ruhe und Entspannung sorgen. Der von Kelten geprägte Ort dient auch als Inspiration dazu, Kräuterwanderungen zu unternehmen, Heilkräfte besser wahrzunehmen und sich von der Natur aufbauen zu lassen. Um diesen spürbaren, heilenden Effekt der Natur auch trinkbar zu machen, haben die Eheleute Sersch den bekannten Apotheker, Dr. Karl-Heinz Potempa aus Nohfelden zu Rate gezogen. Dr. Potempa entwickelt Smoothie-Rezepte mit Heilkräutern, die die Hotelgäste an der Smoothie-Bar genießen können. Die Geschäftsführer versprechen einen echten, spürbaren und positiven Effekt.

Kathrin und Christian Sersch legen sehr viel Wert auf Kritik. „Wir fordern ehrliche Kritik an, damit wir sofort reagieren können“, so Christian Sersch. Ein Beispiel zeigt, dass auf die Bedürfnisse der Gäste eingegangen wird. So hatte ein Gast einmal angemerkt, dass er nach dem Saunieren gerne ins kalte Wasser springen möchte. „Ich war froh, dass er das gesagt hat. Das hatten wir selbst gar nicht auf dem Schirm“, ergänzt Kathrin Sersch. Nachdem sie darauf aufmerksam gemacht wurden, begannen die Pläne für zwei Outdoor-Tauchbecken. Ab April können sich Saunagänger dort ihre Abkühlung holen.

Was sich im letzten Jahr als optimierungsbedürftig erwiesen hat, wurde und wird optimiert. So kam es auch zu der Entscheidung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem in der Sommersaison so gut wie möglich zu entlasten. Der lange und heiße Sommer 2018 hatte einiges von den Angestellten abverlangt. Ein nahezu volles Hotel und zahlreiche externe Restaurantgäste haben das Service-Team ganz schön auf Trap gehalten. Deshalb ist die Entscheidung gefallen, das Mittags- und Kaffee- und Kuchen-Geschäft im Restaurant Lumi nur noch für interne Hotelgäste zu betreiben. „Wir sehen uns hier verpflichtet, unser Personal zu schützen“, sagte Christian Sersch mit der bewussten Betonung auf „schützen“. „Die letzte Sommersaison im Restaurant war mit internen und externen Gästen zu viel zu stemmen“, so Sersch weiter. Sein Personal solle auf der Arbeit auch mal durchatmen können. Darüber hinaus müsse man die Hausgäste besser berücksichtigen. Diese kommen schließlich, um Ruhe und Erholung in der Seezeitlodge zu finden.

Eines versichern die beiden Geschäftsführer bestimmt: „Wir sind aus der Region und auch weiterhin für die Region erreichbar.“ Am Abend können sich auch externe Gäste weiterhin mit einer vorherigen Reservierung im Restaurant Lumi mit feinster Seezeitkulinarik verwöhnen lassen. Diese wird dieses Jahr übrigens auch weiter ausgebaut.

Auch das Spa steht weiterhin externen wie internen Gästen zur Verfügung. Hier wird es zwei Spa-Arrangements geben, die je eine Körper- oder eine Kosmetikbehandlung beinhalten.

Seit ihrer Eröffnung konnten viele Erfahrungen in der Seezeitlodge gesammelt, Erfolge gefeiert und stets neue Mitarbeiter begrüßt werden. Dazu sagen Kathrin und Christian Sersch abschließend: „So ein Hotel ist wie ein Organismus, der sich stets weiterentwickelt und deshalb macht es auch so viel Spaß.“

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