Gewerkschaften demonstrieren am 26. September für starken Sozialstaat – Busabfahrt in St. Wendel verlegt

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ruft gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften am Samstag, 26. September 2026, bundesweit zum Aktionstag für einen starken Sozialstaat auf. Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ finden in 15 Großstädten Kundgebungen statt. Der DGB-Bezirk Rheinland-Pfalz / Saarland mobilisiert nach Saarbrücken, wo um 11 Uhr ein Demonstrationszug im Bürgerpark startet und zum Schlossplatz führt. Dort beginnt um 12 Uhr eine Kundgebung mit Susanne Wingertszahn (Vorsitzende DGB Rheinland-Pfalz / Saarland), Timo Ahr (stellvertretender Vorsitzender DGB Rheinland-Pfalz / Saarland) und Ralf Reinstädtler (geschäftsführendes Vorstandsmitglied IG Metall).

Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreis St. Wendel gibt es eine wichtige Änderung: Der ursprünglich geplante Abfahrtsort am P+R Wendalinuspark entfällt. Grund sind nicht erwartete Baustellen sowie zusätzliche Sperrungen durch die ADAC-Supermoto in St. Wendel. Der neue Abfahrtsort ist die HIL GmbH in der Werkstraße 16 in St. Wendel. Der Bus fährt dort um circa 9:15 Uhr ab. Teilnehmende werden gebeten, etwa 15 Minuten vor der Abfahrt vor Ort zu sein. Die geplante Rückfahrt ist für 15 Uhr vorgesehen. Aus Nonnweiler fährt ein weiterer kostenloser Bus um circa 9:30 Uhr am P+R im Dreieck Nonnweiler (Auensbach, 66620 Nonnweiler) ab. Für beide Busse ist eine Anmeldung unter der Telefonnummer 0681 / 40001-0 erforderlich.

Kevin Wagner, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes St. Wendel, erklärt: „Mit dem Aktionstag setzen wir als Gewerkschaften und mit unseren Netzwerken ein klares Zeichen für gute und sichere Jobs der Zukunft und für einen starken Sozialstaat. Den aktuellen Angriffen auf die soziale Sicherheit der Menschen und die Rechte von Beschäftigten zeigen wir die rote Karte. Wir fordern Reformen, die den Sozialstaat stärken und keine Kürzungen, die zu Verschlechterungen und für noch mehr Unsicherheit sorgen. Die Menschen müssen sich auf den Sozialstaat verlassen können: Auf eine Rente, die zum Leben reicht, auf eine gute Gesundheitsversorgung, auf bezahlbare Pflege und auf eine gerechte Arbeitswelt. Die Beschäftigten haben mit den Gewerkschaften diese Standards erkämpft, und wir lassen nicht zu, dass sie mit einem Federstrich weggekürzt werden. Gemeinsam setzen wir ein deutliches Zeichen gegen den sozialen Kahlschlag und für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmer*innenrechten.“

Weitere Informationen zum Aktionstag sind unter https://www.dgb.de/mitmachen/kampagnen/aktionstag-sozialstaat/ zu finden.

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