Kolumne von Philipp Reis, Chief Digital Officer des Smart Wendeler Landes

Gemeinsam gestalten – Bürgerbeteiligung als Herzstück der Transformation

Digitale Transformation gelingt nicht von oben herab. Sie funktioniert nur dann, wenn Du mitgestalten kannst. Genau deshalb ist Bürgerbeteiligung das Herzstück des Smart Wendeler Landes. Denn die besten Ideen entstehen dort, wo Menschen ihre Erfahrungen, Wünsche und auch ihre Kritik einbringen.

Schon zu Beginn haben wir auf Mitgestaltung gesetzt. In einer SWOT-Analyse – also der Betrachtung von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken – haben wir uns als Team, gemeinsam mit unseren Strategiepartnern angeschaut, wo unser Landkreis steht. Die SWOT-Analyse ist auf Basis der Interviews mit den Interessensgruppen, sowie der vorhandenen Digitalisierungsstrukturen in unserer Region entstanden. Ergänzt wurde das durch eine übergeordnete nationale Smart-City-Umfrage im Jahr 2022, deren Ergebnisse wir gezielt auf unsere Region übertragen haben. 

Ganz konkret heißt das: Wir haben unterschiedliche Bürgerbeteiligungsformate entwickelt. Bei Workshops konnten Bürgerinnen und Bürger Ihre Ideen einbringen, Fragen stellen und Projekte mitdiskutieren. Zusätzlich gab es Umfragen für Erwachsene, Schülerinnen und Schüler, in denen es um Digitalisierung allgemein, das Smart Wendeler Land, die zukünftige Entwicklung und sogar um den Namen der Landkreis App ging. 

Besonders wichtig sind mir unsere Kreativworkshops. Hier wird nicht nur geredet, sondern gemeinsam gedacht, entworfen und ausprobiert. Ergänzt wird das Ganze durch die Smart Wendeler Land Tour und unser Infomobil, mit dem wir direkt zu Dir vor Ort kommen. So erklären wir Projekte verständlich, nehmen Rückmeldungen auf und bleiben im direkten Austausch.

Darüber hinaus entstehen viele weitere Projekte aus der Beteiligung heraus: die Innovationsschmiede, das Bürgerlabor, ein Themenwanderweg, ein sensorgestützter Bienenstock oder die DIY-Generationenwerkstatt. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie wurden nicht für die Menschen entwickelt, sondern mit ihnen.

Für mich ist klar: Wenn Digitalisierung langfristig funktionieren soll, muss sie verständlich, offen und nahbar sein. Gemeinsam gestalten heißt, Verantwortung zu teilen und Zukunft gemeinsam zu bauen.

Lies auch Teil 1 der Kolumnen-Serie hier.

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