
Der Breitband-Ausbau ist im Saarland zwar insgesamt im Gange, doch es gibt deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Kommunen. Während rund 15 der 52 Städte und Gemeinden erst 10 bis 50 % ihrer Haushalte mit schnellem Internet versorgen können, liegt diese Quote in der Gemeinde Marpingen im weit überdurchschnittlichen Bereich von 95 %. Dies ist umso bemerkenswerter, als die Landkreise Merzig-Wadern und St. Wendel aufgrund ihrer dünnen Besiedlung den Breitband-Ausbau erheblich schwieriger vorantreiben können, als beispielsweise das bevölkerungsreiche Ballungszentrum Saarbrücken.
Aber auch dieser beachtliche Status Quo ist für Bürgermeister Volker Weber kein Grund, in der Fortführung des Ausbaus innezuhalten: „Wir müssen das in unserer Macht stehende tun, um diese erfreulich hohe Quote noch weiter zu steigern. Digitale Autobahnen sind für die Menschen längst so wichtig wie echte Verkehrswege. Firmen, die ständig Daten mit ihren Kunden austauschen müssen, brauchen ein schnelles Internet, aber auch Familien und private Haushalte, die heute vielfach via Computer und Smart-Phone kommunizieren.“
Weber hat auch schon weitere Taten folgen lassen, um auch die wenigen letzten „weißen Flecken“ im Ausbaunetz in naher Zukunft zu beseitigen. So gab es Termine mit den in der Gemeinde aktiven und im Breitband-Ausbau tätigen Anbietern und die Ergebnisse der Gespräche waren durchweg positiv. Die Gemeinde Marpingen, die mit ihrer Ausbau-Quote zu den Top-5-Kommunen im Saarland gehört und bereits jetzt die Zielvorgaben der Bundesregierung für 2018 erfüllt, ist im Förderprogramm des Bundes und hat dort schon die für den Restausbau notwendigen Anträge gestellt.




