Der FC Hellas Marpingen wird in diesem Jahr nicht mit einem eigenen Standbetrieb bei der Marienkirmes vertreten sein. Das teilte der Vorstand des Vereins in einem Facebook-Beitrag mit. Die Entscheidung sei nach intensiver Beratung gefallen und den Verantwortlichen nicht leichtgefallen.
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Die Marienkirmes liege dem Verein zwar am Herzen. Allerdings habe man bereits vor rund zwei Jahren Gespräche mit der Verwaltung und dem Ortsvorsteher geführt, um ein neues Konzept anzustoßen. Vorgeschlagen wurde ein zentraler „Marktplatz der Vereine“, bei dem mehrere Dorfvereine gemeinsam einen großen Stand betreiben sollten. Ziel sei es gewesen, angesichts steigender Miet- und Standkosten eine faire Verteilung von Helferstunden und Gewinnen zu ermöglichen.
Zudem wollte der Verein nach eigenen Angaben den jeweiligen Kirmesjahrgang stärker einbinden, um bestehende Probleme rund um den Pavillon gemeinschaftlich zu lösen. Obwohl man hierfür bereits Zusagen von Grundstückseigentümern gehabt habe, seien die Vorschläge von den Verantwortlichen nicht aufgegriffen worden. Stattdessen halte man am bisherigen Konzept fest, das aus Sicht des Vereins weder räumliche Lücken im Dorf schließe noch die wirtschaftliche Belastung für einzelne Vereine reduziere.
Hinzu kommt der Wegfall des bisherigen Standortes. Der Verein dankte dem Eigentümer ausdrücklich für die jahrelange Zusammenarbeit und zeigte Verständnis dafür, dass eine Nutzung aufgrund geänderter Mietverhältnisse künftig nicht mehr möglich sei.
Ganz auf die Kirmestradition verzichten will der Verein jedoch nicht. Statt eines Standes im Dorf lädt der FC Hellas zum Kirmesspiel und anschließend zu einer Feier auf dem Sportplatz ein. Dort wolle man in gewohnter Weise gemeinsam feiern.
Der Vorstand hofft nach eigenen Angaben auf Verständnis für die Entscheidung und freut sich auf Besucher am Sportplatz.



